Tierschutz

Herne: Polizei geleitet Gänsefamilie in den Dorneburger Park

Im Gänsemarsch ging's zurück in den Park.

Im Gänsemarsch ging's zurück in den Park.

Foto: Polizei

Herne.  Mit einem ungewöhnlichen Einsatz hatte es jetzt zwei Polizeibeamte in Wanne-Eickel zu tun. Sie eskortierten eine Gänsefamilie zurück zum Park.

Tierischer Einsatz in Wanne-Eickel: Eine Gänsefamilie fand am Dienstag nicht mehr nach Hause, der Verkehr kam zum Erliegen. Zusammen mit etlichen Passanten eskortierten zwei Polizisten die Tiere schließlich zurück in den heimischen Teich.

„Tiere in Gefahr“: Mit dieser Information eilte die Streifenwagenbesatzung am Dienstag gegen 11.35 Uhr zur Ecke Fliederweg/Holsterhauser Straße. Vor Ort trafen die beiden Beamten auf eine Familie kanadischer Wildgänse. Ganter, Gans und acht Küken hatten sich bei ihrem Ausflug offensichtlich völlig „verwatschelt“ und fanden nicht mehr zurück in den Dorneburger Park.

Autofahrer stoppten für die Gänse

Aufmerksame Autofahrer stoppten sofort, als die Tiere auf die Straße liefen. In beide Fahrtrichtungen bildete sich daraufhin ein langer Stau. Nachdem die Gänse die Expertise des Polizeibeamten erkannt hatten - er fängt demnächst ausgerechnet bei der Wasserschutzpolizei an -, akzeptierten sie ihn als neues Leittier und folgten ihm im Gänsemarsch zurück in den Dorneburger Park. Seine Kollegin bildete die Nachhut und half mehreren über den Bordstein purzelnden Küken wieder auf die Gänsefüßchen. Mehrere Passanten verdingten sich als Streckenposten und passten auf, dass die Mini-Gänse sich nicht in Hauseinfahrten verirrten.

Im Park wurde die Familie schließlich von den anderen Gänsen lauthals begrüßt und nahm dann ein wohlverdientes Bad im Teich.

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