Corona-Hilfe

Herne: Pieper hilft Mondpalast in Krise mit Finanzspritze

Schon lange eng verbunden: Der Prinzipal Christian Stratmann sowie Gerd Pieper (r.) mit Ehefrau Gabriele bei einer Premiere

Schon lange eng verbunden: Der Prinzipal Christian Stratmann sowie Gerd Pieper (r.) mit Ehefrau Gabriele bei einer Premiere

Foto: Winfried Labus / WAZ

Herne.  Der Parfümerie-Unternehmer Gerd Pieper unterstützt den Mondpalast während der Corona-Flaute. Grund ist die Verbundenheit zu Wanne-Eickel.

Der Parfümerie-Unternehmer Gerd Pieper unterstützt den Mondpalast in Wanne-Eickel während der Corona-Flaute. Bei einem Überraschungsbesuch überreichte er Prinzipal Christian Stratmann und Gründungsintendant Thomas Rech einen „beachtlichen Betrag aus seiner Privatschatulle“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Genaueres über die Höhe der Summe wird darin nicht genannt.

„Der Mondpalast von Wanne-Eickel ist einzigartig. Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass es dieses wunderbare Volkstheater nicht mehr gibt“, begründete Pieper die Finanzspritze, die dem unter den Corona-Beschränkungen leidenden Privattheater durch die Pandemie-Pause helfen soll: „Als gebürtiger Wanne-Eickeler sehe ich es als meine Pflicht an, mich für den Mondpalast einzusetzen.“

Reaktion auf Offenen Brief vom Mondpalast

Mit der Initiative reagierte Pieper, der die Geschäftsführung der Parfümerie Pieper vor zwei Jahren an seinen Sohn Oliver übergab, auf einen Offenen Brief von Thomas Rech an Ministerpräsident Armin Laschet und Kultusministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen, in dem Rech Ende Juni seine Enttäuschung über die mangelnde Wertschätzung und ausbleibende finanzielle Hilfen für den Mondpalast in Krisenzeiten zum Ausdruck brachte.

Christian Stratmann: „Die Unterstützung von Gerd Pieper stärkt uns in dieser schweren Zeit sehr. Seine großzügige Geste, für die wir sehr dankbar sind, hat uns sprach- und fassungslos gemacht.“ Seit seiner Gründung im Januar 2004 fühlt sich der Wanne-Eickeler Unternehmer Gerd Pieper dem Volkstheater Mondpalast eng verbunden. Von Anfang an engagierte er sich als Sponsor des Komödienhauses.

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