Jugendkultur

Herkules verspricht acht Wochen kreativen Spaß in Herne

Sie stellten das Programm vor: Denise Goldhahn (Kulturbüro), Sylvia Steffan (JKS), Christian Ribbe (Musikschule), Dorothé Schlautmann (Stadtbibliothek) und Andrea Prislan (Emschertalmuseum).

Sie stellten das Programm vor: Denise Goldhahn (Kulturbüro), Sylvia Steffan (JKS), Christian Ribbe (Musikschule), Dorothé Schlautmann (Stadtbibliothek) und Andrea Prislan (Emschertalmuseum).

Foto: Rainer Raffalski

Herne.   Ein dickes Programm erwartet Kinder von drei bis zwölf. Was Stadt, Jugendkunstschule, Musikschule, Stadtbibliothek und Emschertalmuseum planen.

Vorneweg ein paar Zahlen: Herkules dauert acht Wochen. 15 Partner haben 108 Veranstaltungen für Kinder von drei bis zwölf zusammengestellt. Was Herkules sonst noch ist, sollte nach 15 Ausgaben eigentlich bekannt sein: vielfältig, bunt, kreativ - und meistens umsonst. Ein paar Highlights stellten die Veranstalter am Mittwoch der Presse vor. Freitag, 17. Mai, geht es los, Schluss ist am 13. Juli.

Wer sich am nächsten Wochenende nicht vom „Spielewahnsinn“ im Kulturzentrum anstecken lässt, könnte am Samstag, 18. Mai, bei der Jugendkunstschule im Kunsthaus Crange vorbeischauen, das ab 14 Uhr seine Türen öffnet. Die Besucher lernen in einer Lesung mit Handpuppenspiel die „Dortmunder Stadtmusikanten“ kennen, die Tiere der Bergleute. Am 23. Mai geht es mit „Holz-Allerlei“ und einem Malangebot weiter.

Kreativ wird es auch in den Stadtbibliotheken: „Greg’s Tagebuch“ soll am 5. Juni Schulklassen zum Comiczeichnen inspirieren. An Schüler wendet sich auch die szenische Lesung „Das magische Baumhaus“ am 2. Juli. Bitte anmelden. Ohne Anmeldung können Kinder mit VR-Brille durch Paris spazieren. Den Ausflug in die virtuelle Welt ermöglicht die Stadtbibliothek am 4. Juni im Kulturzentrum. Geschichten aus dem Bergbau erzählt die Bibliothek mit dem Stadtarchiv (23. Mai), mit dem Archäologiemuseum geht es ins Grabungscamp (6. Juni) und mit dem Emschertalmuseum in die Malstube (11. Juli).

Natürlich hat sich auch das Emschertalmuseum einiges überlegt. Zum Beispiel einen Ausflug in den „Kinderalltag um 1900“ im Heimatmuseum (28., 29. Mai, 4. Juni ). Die Tee-Ausstellung im Schloss regt zum Bemalen von Tassen an (25.-27. Juni ) und in der Städtischen Galerie wird aquarelliert. Im Schlosshof gibt es am 10. Juni Theater: „Anna und die Piraten“ und Clown Otsch. Die Musikschule steigt Sonntag, 19. Mai, 11 Uhr, mit „Die Lauscher“ ein: Das R.A.M. Kindertheater begibt sich auf eine Reise in die Welt der Töne und Geräusche. Die Projektwoche der Musikschule spricht vom 1. bis 5. Juli auch Kinder an: Sie entdecken das Innere eines Klaviers und mit den „Streichhölzern“ den Spaß am Orchester, „schnuppern“ Akkordeon und Kontrabass. Der Musikschultag wird am 6. Juli mit dem „O“ gefeiert.

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