Gastronomie

„Gockelns“ löst das ehemalige Parkhaus ab

Stießen auf die Eröffnung des „Gockelns“: Irene Müntefering-Gockeln , Thomas Gockeln und Senior Karl-Heinz Gockeln.

Stießen auf die Eröffnung des „Gockelns“: Irene Müntefering-Gockeln , Thomas Gockeln und Senior Karl-Heinz Gockeln.

Foto: WAZ

Wanne-Eickel.   Das ehemalige Parkhaus im Eickeler Park gehört zu den traditionsreichsten Gastronomien der Stadt. Unter dem Namen „Gockelns“ empfängt es wieder Gäste.

Das ehemalige Parkhaus im Eickeler Park gehört zu den traditionsreichsten Gastronomien der Stadt. Unter dem Namen „Gockelns“ empfängt es ab heute (17 Uhr) wieder Gäste.

Lange Zeit war es still um das Haus. Rückblende: Im Herbst 2011 hatte Thomas Gockeln es gekauft und den Abriss geplant. Ein Neubau, der den modernen Erfordernissen der Gastronomie genügt, sollte entstehen. Doch im Laufe der Zeit änderte Gockeln seine Pläne und entschied sich für eine Kernsanierung: Lediglich das Mauerwerk und die Fenster blieben unangetastet, der Rest wurde komplett erneuert. Die Investitionssumme lag bei rund einer halben Million Euro - ohne den Kaufpreis. „Ein Jahr haben wir gebraucht, um das Haus auf Vordermann zu bringen, aber ich denke, es hat sich gelohnt“, sagt der 41-Jährige. Unter anderem ist nun das komplette Haus barrierefrei.

In Zusammenarbeit mit einem Innenarchitekten entstand eine modern-klassische Atmosphäre. Das Haus wirkt heller als früher, Grüntöne dominieren die Atmosphäre. Stilisierte Geweihe über der Theke zitieren Rustikalität. Mit vier großen historischen Ansichten von Eickel verweist Gockeln auf die Tradition des Hauses - mit dem Namen „Gockelns“ brach er sie bewusst. „Parkhaus“ - das hätte ihn zu sehr an Autoabstellplätze erinnert.

Gockeln, gelernter Koch und Fleischermeister, stellte für den Betrieb acht Kräfte in Vollzeit ein. Neben dem Kerngeschäft, zu dem größere Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Vereinsfeste gehören, will Gockeln einen Raum für Seminare anbieten. Das könnte zur stärkeren Auslastung am Vormittag beitragen. Kulinarisch will der Gastronom gut-bürgerliche und westfälische Gerichte neu interpretieren, Beispiel: Pumpernickel-Schnitzel in Malzbiersauce. Einen Ruhetag soll es zunächst nicht geben, man wolle schauen, welcher sich als der schwächste Tag entpuppt.

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