Chöre

Funkenberger Frauen-Chor findet in Horsthausen neues Zuhause

Bei der Probe: der Funkenberger Frauen-Chor in der Zionskirche an der Roonstraße.

Foto: Svenja Hanusch

Bei der Probe: der Funkenberger Frauen-Chor in der Zionskirche an der Roonstraße. Foto: Svenja Hanusch

Herne.   Die Sängerinnen mussten im Dezember ihren Raum an der Funkenbergstraße überraschend verlassen. Jetzt proben sie in der Zionskirchengemeinde.

Was wird aus dem Funkenberger Frauen-Chor, wenn die Sängerinnen nicht mehr an der Funkenbergstraße proben? „Wir haben uns entschlossen, den Namen beizubehalten“, erklärt Gerda Kokott, die Vorsitzende. Schließlich sei der Chor unter diesem Namen bekannt. Inzwischen proben die Frauen in der Ev. Zionskirchengemeinde an der Roonstraße in Horsthausen. Und sind damit sehr zufrieden: „Wir fühlen uns hier sehr gut aufgenommen.“

Seniorenwohnanlage wurde verkauft

Im Dezember hatte der Frauenchor von heute auf morgen sein Domizil verloren. In der Seniorenwohnanlage an der Funkenberger Straße fanden die Sängerinnen alles Hab und Gut aus ihren Schränken, vom E-Piano bis zu den Noten, auf einen Tisch gestapelt vor, erzählen Gerda Kokott und Kassiererin Helga Stegemann. Wie die WAZ damals berichtete, hatte „Heckendorf Family Office“ die Immobilie von der St. Elisabeth Stiftung übernommen. Dabei seien die Leiter der Gruppen, die den Gemeinschaftsraum nutzten, nicht persönlich angesprochen worden, bedauerte später die Elisabeth Gruppe. Immerhin habe man die Miete für Dezember zurückerhalten, sagt Gerda Kokott, die sich nach 19 Jahren in der Funkenbergstraße einen anderen Umgang gewünscht hätte.

Nachweihnachtliches Konzert in der Barbara-Kirche

Durch mehrere Konzerte in der Zionskirche war man mit der dortigen Gemeinde in Kontakt. Pfarrer Michael Brandt bot dem heimatlosen Frauenchor einen Proberaum an, was dieser gerne annahm. Dort wurde gestern noch für das nachweihnachtliche Konzert in der Barbara-Kirche an der Langforthstraße in Horsthausen geprobt, das am Sonntag, 7. Januar, um 16 Uhr beginnt, geleitet von Juri Dadiani. Auf dem Programm stehen internationale Lieder wie „Es kommt ein Schiff geladen“, „Still, still, still“ oder „Winterwunderland“. Auch das Weihnachtsevangelium wird verlesen und es wird mit dem Publikum gesungen. Ende Oktober steht ein Jubiläumskonzert in der Kreuzkirche an: Der Frauenchor wird 20 Jahre alt.

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