Kommentar

Deutsche Bahn wird ihrem schlechten Ruf in Herne gerecht

Lars-Oliver Christoph kommentiert die Zustände am Herner Bahnhof.

Lars-Oliver Christoph kommentiert die Zustände am Herner Bahnhof.

Foto: oh

Herne.  Unhaltbare Zustände am Bahnhof: Die Deutsche Bahn wird in Herne ihrem schlechten Ruf mal wieder gerecht, meint WAZ-Redakteur Lars-O. Christoph.

Wenn in Ausschüssen und im Rat die Sprache auf die Deutsche Bahn kommt, verdrehen Politiker und Stadtmitarbeiter in der Regel die Augen - sind die Erfahrungen doch alles andere als positiv. Und auch die aktuelle Episode im Herner Bahnhof spricht Bände.

Dass die Modernisierung erst 2021 in Angriff genommen werden soll, ist angesichts des Zustands von Teilen des Bahnhofs eine Bankrotterklärung. Und warum in der Unterführung in Sachen Taubenschutz nicht möglich sein soll, was in anderen Städten längst umgesetzt ist, bleibt das Geheimnis der Bahn.

Auch überquellende Mülleimer sind ein No-Go. Dass das Fehlverhalten Einzelner - Vermüllung, Vandalismus - in nicht unerheblichem Maße zum schlechten Erscheinungsbild des Bahnhofs beiträgt, soll aber nicht unter den Teppich gekehrt werden.

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