Appell

Bürger sollen Wasservögel in den Herner Parks nicht füttern

Wasservögel, so die Stadt, sollten in den Parks nicht gefüttert werden.

Wasservögel, so die Stadt, sollten in den Parks nicht gefüttert werden.

Foto: Knut Vahlensieck

Herne.   Die Stadt Herne bittet Bürger, Wasservögel in den Parks nicht zu füttern. Das sind die Gründe der Verwaltung für den Appell.

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Der städtische Fachbereich Stadtgrün weist darauf hin, dass die Wasservögel in den Grünanlagen der Stadt Herne nicht gefüttert werden sollen. Die Tiere, die an Bachläufen und Gewässern leben – darunter Enten, Schwäne, Nilgänse, Kanadagänse – finden in der Natur ausreichend Futter, so die Stadt. Die regelmäßigen Fütterungen durch Spaziergänger führten dazu, dass die Tiere sich an diesen Zustand gewöhnen und letztlich ihre Scheu vor den Menschen ablegen.

Darüber hinaus, so die Stadtverwaltung, führt die Fütterung zur ungewollten Erhöhung der vorhandenen Population und mitunter auch dazu, dass heimische durch zugewanderte Arten verdrängt werden. Unabhängig davon leiste die unnötige „Überfütterung“ einen Beitrag dazu, dass sich speziell die Wasserqualität in den Teichen der Parkanlagen verschlechtert.

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