Unterhaltung

Von Porchetta bis Pancakes

Auch Hotdogs ließen sich die Besucher beim Street-Food-Festival schmecken. .

Auch Hotdogs ließen sich die Besucher beim Street-Food-Festival schmecken. .

Foto: Manuela Pavlovskis

Herdecke.  An drei Tagen kulinarisch um die Welt - diese Möglichkeit bot sich Besuchern beim 2. Street-Food-Festival in Herdecke.

An drei Tagen kulinarisch um die Welt – diese Möglichkeit bot sich allen Besuchern beim 2. Herdecker Street-Food-Festival am vergangenen Wochenende.

Schnelles und ungewöhnliches Essen aus Food-Trucks, dazu Live-Musik und gute Gesellschaft machten auch aus der zweiten Auflage dieses Festivals wieder einen Erfolg. Und dass, obwohl am Samstagabend Gewitter und Platzregen den Organisatoren und den Gästen gleichermaßen einen Strich durch die Rechnung machten. Doch glücklicherweise dauerte das Regenspektakel nur eine gute halbe Stunde – und dann konnte wieder entspannt weiter gegessen werden.

Ein Street-Food-Festival ist bekanntlich weitaus mehr als eine sich durch eine Fußgängerzone ziehende Fress- und Feiermeile. Es ermöglicht den Besuchern eine kulinarische Weltreise, ohne dafür in die Ferne schweifen zu müssen. Da wird, wie in Herdeckes Fußgängerzone, der kulinarische Globus ganz klein und macht den Weg von Argentinien über Italien nach Japan zu einem Katzensprung.

Mit Fleisch und Gemüse gefüllt

Das wusste auch die Herdeckerin Helga Luible-Dullin zu schätzen. „Ich kann hier einfach mal etwas anderes ausprobieren“, strahlte sie, während Fleisch und Gemüse am Stand von Exotiqo zubereitet wurden. In Quesadillas (mexikanischen Teigfladen) präsentierte Jafar Jamal den Kunden gleich mehrere Geschmacksvarianten. Koreanisch, mexikanisch oder griechisch angehaucht, servierte er die mit Fleisch und Gemüse herzhaft gefüllten Teigtaschen.

Den Besuchern verlangte die internationale Auswahl jedoch einiges an Entscheidungswillen ab. „Nehme ich denn jetzt etwas Herzhaftes, oder etwas Süßes, etwas vom Grill, aus der Pfanne, kalt oder warm, Fleisch oder vegetarisch?“ Vor diese Wahl sahen sich viele Besucher gestellt, die sich dann zum Abschluss sogar noch von einem Rolling Ice verführen lassen konnten. So wie Leonie Hildebrandt, die auch an den handgemachten Eisrollen nicht vorbei kam: Auf einer eiskalten Platte wurde gehackt, geknetet und glatt gestrichen, bis schlussendlich mit einem Spachtel aus der Masse kleine Kunstwerke gerollt wurden: Hier zeigte sich, dass Street Food eben auch ein visuelles Erlebnis ist.

Vom überdimensionalen Schweinerollbraten Porchetta bis hin zu kleinen japanischen Pancakes mit bunten Überzügen hieß es: mit allen Sinnen genießen.

Unter Dächern Schutz gesucht

Während sich am Freitag die Besucher dicht an dicht durch die Fußgängerzone bewegten und die Betreiber der Foodtrucks durchaus zum Schwitzen brachten, war die Fußgängerzone dann am Samstag aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse doch etwas überschaubarer. Nichtsdestotrotz ließen sich die Besucher die gute Laune nicht verderben. Unter den Dächern von Ständen und Bierwagen war der Livemusik noch am besten zuzuhören. Selbst das nach einem monsunartigen Regenguss schlapp machende Dach des Bierzeltes am Frederunabrunnen war kein Grund für schlechte Stimmung: Ganz im Gegenteil, als die Wassermassen ungebremst das Dach des Standes verließen, wurden fleißig die Handys für Fotos gezückt.

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