Kommunalwahl

Stichwahl Bürgermeister: CDU Wetter ist für Haltaufderheide

Karen Haltaufderheide von den Grünen fordert am 27. September fordert am 27. September Amtsinhaber Frank Hasenberg (SPD) heraus und will in Wetter Bürgermeisterin werden.

Karen Haltaufderheide von den Grünen fordert am 27. September fordert am 27. September Amtsinhaber Frank Hasenberg (SPD) heraus und will in Wetter Bürgermeisterin werden.

Foto: Wolfram Scholl

Wetter.  Wird Karen Haltaufderheide (Grüne) neue Bürgermeisterin oder bleibt Frank Hasenberg (SPD) im Amt? Die CDU hat sich positioniert, die FDP nicht.

Nach intensiven Beratungen haben sich der CDU-Stadtverband Wetter und die CDU-Fraktion einstimmig für eine Unterstützung der Grünen-Kandidatin Karen Haltaufderheide im Wettkampf um das Bürgermeisteramt ausgesprochen. Ziel des CDU-Wahlkampfes war es, einen Wechsel in der Verwaltungsspitze zu erreichen.

„Unser Engagement hat leider nicht dazu geführt, unseren eigenen Kandidaten für die Stichwahl zu platzieren. Das Wahlergebnis erkennen wir als deutliches Signal der Bürgerinnen und Bürger an, unseren Handlungseifer noch einmal deutlich voranzutreiben. Wir versprechen: Wir arbeiten daran!“, so der Stadtverbandsvorsitzende Stefan Wedegärtner.

Im Zuge der neuen Formierung der CDU-Wetter habe sich (vor allem auch durch Impulse der Jungen Union) ein Perspektivwechsel in der kommunalen Politik eingestellt. Der Bereich Natur, Umwelt, Klima, alternative Mobilität habe sich immer deutlicher als eines der Kernthemen etabliert. Hier sieht die CDU inhaltliche Schnittmengen mit den Kollegen der Grünen.

Mit Fairness, Kompromissbereitschaft und der Offenheit für neue Ideen lasse sich eine große Aufgabe, wie der Richtungswechsel für Wetter, stemmen. „Somit bitten wir unsere CDU-Wähler, Karen Haltaufderheide durch die Wahl am 27. September ihr Vertrauen zu schenken“, heißt es in der Mitteilung.

Spätere Empfehlung nicht ausgeschlossen

Die FDP Wetter möchte vorerst keine Wahlempfehlung für die Stichwahl der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters aussprechen. „Unser Bürgermeisterkandidat Prof. Dr. Alexander Stuckenholz hatte am Sonntag mit fast 11 Prozent ein sehr gutes Ergebnis. Unsere Wählerinnen und Wähler können selbst entscheiden, ob und für wen sie bei der Stichwahl abstimmen. Wir können heute aber auch nicht ausschließen, dass wir kurz vor der Wahl noch eine Empfehlung geben“, hieß es.

Es stelle sich ja auch die Frage, auf welche Ratsmehrheit die zukünftige Bürgermeisterin oder der zukünftige Bürgermeister setzen möchte. Davon, dass sich die Parteien der beiden Kandidaten zu einem Bündnis zusammenschließen, kann angesichts der konkurrierenden Situation sicher niemand ausgehen und würde bei den WählerInnen auf Unverständnis treffen.

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