Kennlern-Fahrt

Auszubildende lernen Ennepe-Ruhr-Kreis über Rundtour kennen

Auch 2019 ging es für die neuen Auszubildenden der Kreisverwaltung und der kreisangehörigen Städte auf Entdeckungs-Tour durch das Gebiet des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Auch 2019 ging es für die neuen Auszubildenden der Kreisverwaltung und der kreisangehörigen Städte auf Entdeckungs-Tour durch das Gebiet des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Foto: UvK, Ennepe-Ruhr-Kreis

Ennepe-Ruhr.  Was zeichnet eigentlich den Ennepe-Ruhr-Kreis aus? Das erfuhren Auszubildende nun im Bus. Die Rundfahrt führte auch durch Wetter und Herdecke.

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Der Bus rollt wieder: Pünktlich zur verabredeten Zeit ist kürzlich der Doppeldeckerbus am Kreishaus in Schwelm zu einer Tour durch den gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis gestartet. An Bord sitzen 69 Auszubildende aus Kreis- und Stadtverwaltungen. „Egal, wo im Kreis Sie ins Berufsleben starten, Ihre Arbeitsumgebung für die nächsten Jahre will ich Ihnen heute mal etwas genauer vorstellen“, begrüßt Landrat Olaf Schade die Nachwuchskräfte, die in diesem Jahr ihre Ausbildung beim Ennepe-Ruhr-Kreis oder bei den kreisangehörigen Städten begonnen haben.

Bereits nach wenigen Minuten Fahrt ist die Ennepetaler Kluterthöhle erreicht. „Aussteigen, um in eine ganz besondere Unterwelt abzusteigen“ lautet die Anweisung aus dem Mikrofon. Die künftigen Verwaltungsfachangestellten, Fachinformatiker und Vermessungstechniker, Gärtner, Straßenwärter und Kaufleute für Büromanagement und Informatik wissen hier bereits: Sie besuchen nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Imke Heymann die größte Naturhöhle Deutschlands. In 380 Gängen von fast 5800 Metern Länge gibt es nicht nur unterirdische Seen und Hallen, mit zahlreichen Fossilien gilt die Höhle gar als versteinertes Korallenriff.

Produkte und Gespräche

Gut 90 Minuten später rollt der Bus in Richtung Breckerfeld. Als das Firmengebäude von Dorma Kaba auf der rechten Seite erscheint, informiert Schade die Gruppe: „Diese Produkte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis finden sie weltweit. Achten Sie mal darauf, wenn sich Ihnen das nächste Mal die Tür eines Verwaltungsgebäudes oder eines Flughafens öffnet.“

Parallel zur ebenso unterhaltsamen wie informativen Reiseleitung ergeben sich in den hinteren Reihen erste Kennenlerngespräche. „Es ist spannend, die Azubis aus den anderen Städten und dem Kreis kennenzulernen“, sind sich die Teilnehmer einig. Viele von ihnen – egal ob sie im Kreis oder außerhalb wohnen – sehen heute einige Ecken an Ennepe und Ruhr zum ersten Mal. Auch das ist für die neuen Auszubildenden schnell ein Pluspunkt der Tour.

Aussicht auf 442 Metern

Ebenfalls positiv: Der Wengeberg wartet mit Weitsicht. Vom mit 442 Metern höchsten Berg des Ruhrgebietes genießen die Teilnehmer eine fantastische Aussicht. Breckerfelds Bürgermeister André Dahlhaus wirbt für ein winterliches Wiedersehen. „Häufig heißt es dann hier oben: Langlauf und Rodel gut. Und drei Kilometer von hier finden Sie im Epscheid sogar einen Lift für alpines Skivergnügen.“

Abwärts geht es anschließend auch mit dem Bus weiter Richtung Ruhr und nach Wetter. Die Evangelische Stiftung Volmarstein, der Kletterwald am Harkortberg und der Ruhrtalradweg sind Schade ebenso einige Worte wert wie die aus den bewaldeten Hügeln aufragende gleichnamige Burgruine. „Selbst am Rhein ist das Freilichtmuseum des Mittelalters kleiner als bei uns. Wir sind eine der burgenreichsten Regionen“, hebt er hervor.

Kilometer später überquert der Bus die Ruhr, hier gehen die Blicke zum Herdecker Koepchenwerk und zum Hang des Ardeygebirges, an dem Arthur Koepchen eines der ersten Pumpspeicherwerke realisierte.

Kultur und Imbiss

Dem Klimaschutz der Frühzeit folgt in Witten im Märkischen Museum und in der städtischen Bibliothek die Kultur. Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann und die Institutsleiterin der Bibliothek Christine Wolf begrüßen, informieren und laden zu einem kleinen Imbiss ein.

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