Stadtgeschichte

350 Anlässe zum Austausch von Erinnerungen

Der Heimatverein zeigt Postkarten in der Dörken-Galerie. Ulla Herrmann und Günter Schwarzer schauen hin.

Der Heimatverein zeigt Postkarten in der Dörken-Galerie. Ulla Herrmann und Günter Schwarzer schauen hin.

Foto: WP

Herdecke.   Der Heimatverein in Herdecke zeigt in der Dr. Carl Dörken Galerie an der Wetterstraße Postkarten und Gemälde mit Motiven der Stadt. An zwei Wochenenden noch können sich Ausstellungsbesucher auf die Spuren ihrer eigenen Vergangenheit begeben.

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Das Schöne an Postkarten ist ihr Format. Erst freut man sich am Motiv, dann liest man die liebe Grüße - und danach lassen sich die Karten platzsparend verstauen. Und bei Gelegenheit wieder hervorkramen. In Herdecke ist das jetzt in großem Stil der Fall: 350 Postkarten präsentiert der Heimatverein in der Dr. Carl Dörken Galerie und dazu Gemälde, die Herdecke als schöne Heimat zeigen.

Kartenproduktion geht weiter

Eine Einladung zum Erinnern soll die Ausstellung sein, sagt bei der Eröffnung Christian Münch. Der Vorsitzende des Heimatvereins hat zusammen mit seiner Frau Tanja, Willi Creutzenberg und Uli Weishaupt am Konzept für die Ausstellung gestrickt. 15 Themen zur Lenkung der Bilderflut sind am Ende dabei herausgekommen - und zahlreiche Postkarten im Posterformat.

„Super“ schwärmt Alfred Reiß und meint damit eine der Großaufnahmen, die Tanja Münch am Computer aus einer Luftaufnahme gezaubert hat. Viel Mühe steckt dahinter. Und deshalb gibt es von ihrem Mann auch ein Wort des Dankes und einen Blumenstrauß.

Auch Carl-August Thomashoff macht automatisch das, was sich Christian Münch für alle Ausstellungsbesucher wünscht: Dass sie in den Bildern die Spuren ihrer eigenen Vergangenheit finden und darüber das Gespräch suchen. Thomashoff haben es die Aufnahmen vom Ausflugslokal im Zillertal besonders angetan. „Mit der Firma und privat haben wir da oft gefeiert“, weiß er zu berichten. Ulla Herrmann und Günter Schwarzer stehen vor Aufnahmen des Ender Krankenhauses und nehmen sie als Handy-Schnappschuss direkt mit. Gleich mehrfach hat die Klinik den Beiden etwas zu bedeuten.

Derweil sitzt Sophia Koch (15) an einem kleinen Tischchen und malt. Die Besucher sollen zeigen, welches Bild von Herdecke sie haben. Blanko-Blätter liegen dafür aus – natürlich im Postkartenformat.

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