Badespaß

Maximal 615 Personen dürfen gleichzeitig ins Freibad

Schwimmmeister Uwe Sperling ist zusammen mit seinem Team ab Donnerstag wieder am Beckenrand zu sehen. .

Schwimmmeister Uwe Sperling ist zusammen mit seinem Team ab Donnerstag wieder am Beckenrand zu sehen. .

Foto: Ralf Engel

Hemer.  Am Donnerstag nächster Woche öffnet das Freibad Am Damm wieder seine Pforten.

Die Stadtwerke kündigen an, das Freibad am Damm ab dem kommenden Donnerstag wieder zu öffnen. Wie in nahezu allen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens auch, gelten aufgrund der Corona-Pandemie dort besondere Regeln.

So sind beim Besuch des Freibads die Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. „In den letzten Tagen haben wir den Bäder-Pandemieplan der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen auf unser Bad übertragen und die entsprechenden Maßnahmen umgesetzt“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführerin und Leiterin des Bäderbetriebs Monika Otten in einer Mitteilung der Stadtwerke. Für die Berechnung der zulässigen Besucherzahl gebe der Pandemieplan klare Vorgaben, zeichnet sie den Weg von der Freigabe der Landesregierung bis zur Öffnung des Freibades in Hemer nach.

Demnach wird die Anzahl der Badegäste, die gleichzeitig auf dem gut 14.000 Quadratmeter großen Areal anwesend sein dürfen, auf maximal 615 Personen begrenzt. Dafür gibt das Kassenpersonal beim Eintritt Kontrollmünzen aus, die nach dem Badbesuch wieder abzugeben sind. Nach gründlicher Desinfektion werden die Münzen wieder eingesetzt. So stark besucht wie am ersten Öffnungstag des Freibades wird es demnach bei bestem Sommerwetter also nicht werden. „Am ersten heißen Tag im Eröffnungsjahr des Bades im Jahr 1996 – übrigens auch an Christi Himmelfahrt – hatten wir rekordverdächtige 5500 Badegäste am gesamten Tag“, erinnert sich Schwimmmeister Uwe Sperling.

Trotz Chlor gelten auch imWasser die Abstandsregeln

In Zeiten der Corona-Pandemie gelten im Bad neben den allgemein bekannten Regeln wie Abstand halten unter anderem auch Beschränkungen für die maximale Belegung der Dusch- und Umkleideräumlichkeiten. Über alle Anweisungen und Regeln wird mit entsprechender Beschilderung hingewiesen. Um Bereiche wie Umkleiden möglichst zu meiden, empfiehlt es sich, direkt mit Badekleidung ins Bad zu kommen. „Auf Hygiene ist im Bad grundsätzlich zu achten. Vor dem Sprung oder Gang ins Wasser also gründlich duschen. Dafür bieten sich die Duschen in den Durchschreitebecken an“, merkt Uwe Sperling an.

Im Wasser selbst sind die Gäste durch den Einsatz von Chlor gut vor Viren geschützt. Dennoch gelte es auch dort, die Abstandsregeln einzuhalten. Öffnungszeiten und Eintrittspreise sind von den Pandemie-Regelungen nicht betroffen. „Das wird sicherlich eine in gewisser Weise besondere Badesaison. Auch wenn wir nur mit Einschränkungen öffnen dürfen, sollten wir jeden Sprung ins Wasser genießen und gewissenhaft mit der Situation umgehen“, appelliert Sperling an die Vernunft der Badegäste und ist gleichzeitig dankbar, seinen Beruf wieder mit Leidenschaft nachgehen zu dürfen. „Unser gesamtes Team freut sich riesig, die Hemeranerinnen und Hemeraner wieder in unserem schönen Bad begrüßen zu dürfen“, so die Mitteilung der Stadtwerke.

Geöffnet ist das Freibad montags bis freitags von 6.30 bis 20 Uhr, samstags von 8 bis 19 Uhr und sonntags und zu Feiertagen von 9 bis 19 Uhr.

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