„Zauberhafte Gegend in Elfringhausen“

Hattingen begeistert nicht nur Einheimische, sondern fasziniert auch Besuch aus Oberstdorf, wo es sich trefflich wandern lässt – wie eben auch in Hattingen. Trudl Heckmair, die Witwe des Bergführers und Erstbegehers der Eiger-Nordwand besuchte in Hattingen Uli Auffermann, den Freund und Biograf ihres verstorbenen Mannes.

Die 84-Jährige ließ es sich nicht nehmen, den Anderl-Heckmair-Weg in der Elfringhauser Schweiz zu besuchen. Nicht nur hier tummelte sich die Oberstdorferin. Neben dem Wandern gehörte auch ein Bummel in der Altstadt zum Pflichtprogramm.

Info-Tafeln wurden erneuert

Seit rund zehn Jahren unterhält Auffermann nun bereits das Anderl-Heckmair-Stüberl und den gleichnamigen Wanderweg, mit denen er an die Bergsteigerlegende aus Oberstdorf erinnert. Der Weg startet am Restaurant Waldhof, Elfringhauser Straße 155. Zum Start in die Wandersaison waren auch die Info-Tafeln erneuert worden, die vom Leben des prominenten Bergführers berichten. Klar, dass aus diesem Anlass auch Trudl Heckmair nach Hattingen kam.

Von klein auf widmete sich die heute 84-Jährige der Natur und den schönen Landschaften. Mit Ehemann Anderl an ihrer Seite wurde sie zur Weltreisenden, lernte die unterschiedlichsten Winkel dieser Erde kennen. Und auch Hattingen samt Hügelland beeindruckten Trudl Heckmair immer wieder ganz besonders.

Kurzweiliger Einstieg ins Wandern

„Wie zauberhaft die Gegend ist, und diese herrliche Altstadt! Das muss doch bis nach Bayern bekannt werden, wie schön es hier ist“, schwärmte die aus dem Allgäu angereiste agile Seniorin. Kreuz und quer wanderten Trudl Heckmair und Uli Auffermann durch die Elfringhauser Schweiz. Sie genossen jeden Augenblick – auch in der Altstadt.

Auffermann: „Obwohl es mich natürlich immer wieder auf den Spuren Anderl Heckmairs ins Gebirge zieht, liebe ich meine Heimat über alles. Das Hügelland, die Ruhr, Fachwerk und Industriekultur. Und klar, der Anderl-Heckmair-Weg ist als kurzweiliger Einstieg ins Wandern gedacht“, sagt er. „Nur rund zweieinhalb Kilometer lang, ein paar Steigungen, prächtige Ausblicke und dazu Informationen über einen großen Bergführer und Naturliebhaber.“

Auch Anderl Heckmair hatte in der Elfringhauser Schweiz Wanderungen unternommen. Im Café-Restaurant Waldhof an der Elfringhauser Straße gibt es zum Beispiel auch ein Anderl-Heckmair-Stüberl, das daran erinnert.

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