ProSieben-Show

Rebecca Mir über neue Show: „Nichts für schwache Nerven“

Ein Kandidat der Show „Renn zur Million“ bei seinem Lauf durch die „Stahlallee“ an der Henrichshütte in Hattingen.

Ein Kandidat der Show „Renn zur Million“ bei seinem Lauf durch die „Stahlallee“ an der Henrichshütte in Hattingen.

Foto: Julian Essink / ProSieben

Hattingen.  Die Show „Renn zur Million“ wird bald ausgestrahlt. Die WAZ hat mit Rebecca Mir und Daniel Aminati über den Dreh in Hattingen gesprochen.

Die Henrichshütte in Hattingen diente der neuen Spielshow „Renn zur Million“ als Kulisse. Am Dienstag, 10. September, läuft diese zum ersten Mal auf ProSieben. Die WAZ hatte bereits die Dreharbeiten zur Show begleitet. Moderiert wird sie von ProSieben-Allzweckwaffe Daniel Aminati und Ex-Topmodel-Kandidatin Rebecca Mir. Sie verraten, welches sie für das härteste Hindernis halten und welche Rolle Wärmepflaster beim Nacht-Dreh in Hattingen spielten.

Prosieben bringt immer neue Spielshows auf den Markt – warum wird diese kein Flop?

Daniel Aminati: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – sagt man doch immer so schön! Dies gilt nicht nur für neue Formate, sondern könnte auch ein Motto der Show sein!

Industrieromantik Henrichshütte – was haltet ihr von der Kulisse?

Daniel Aminati: Die Kulisse ist schon sehr beeindruckend und hat einen rauen Charme! Ich bin in Aachen aufgewachsen und kenne das Ruhrgebiet gut. Von Hattingen habe ich zugegebener Weise nur die Henrichshütte gesehen.

Rebecca Mir: Die Kulisse ist atemberaubend, gerade bei Nacht. Wir haben ein Lichtspektakel aufgebaut, dass die Anwohner alle neugierig geworden sind. Das Ruhrgebiet kenne ich sehr gut, da ich ja quasi um die Ecke aufgewachsen bin. Nach den Dreharbeiten bin ich mit meinem Mann und unserem Hund noch durch Hattingen spazieren gegangen und wir konnten uns so die Gegend genauer anschauen.

Würdet ihr auf dem Parcours eure Verfolger abhängen?

Daniel Aminati: Ich habe vor allen Teilnehmern den höchsten Respekt, die Verfolger sind absolute Raketen. Ich bin ja grundsätzlich schon sehr fit, aber wenn man einen von denen im Nacken hat, wüsste ich nicht, wielange ich die Distanz zu meinem Verfolger aufrecht halten könnte. Es geht ja nicht nur um Kraft und Geschick, sondern auch um Ausdauer – das ist eine Kombination, die es in sich hat.

Rebecca Mir: Ich bin zwar sehr sportlich aber ich denke, das Siedebecken hätte ich niemals geschafft. Erst Schwimmen und dann an einer Wand in der Vertikalen Hochklettern hätte ich mit meiner Armkraft nicht geschafft. Den Stahldschungel oder das Mauerwerk würde ich mir eher zutrauen.

Welches haltet ihr für das schwierigste Hindernis?

Daniel Aminati: Das härteste Hindernis ist definitiv die Exit Challenge! Über den Schwierigkeitsgrad kann man diskutieren, aber wenn du als Kandidat alles gegeben hast und zwischen dir und deinem Gewinn noch so eine Herausforderung steht, dann ist das schon krass! Am Hochofen müssen der Läufer und auch der Verfolger sich über 40 Meter an einem Seil hochziehen, um dann an einem Drahtseil geführt direkt auf die Bühne zu „fliegen“.

Ihr steht in diesen Tagen bis 5 Uhr morgens auf der Bühne. Wie schafft ihr es, trotzdem professionell zu bleiben?I

Daniel Aminati: Ich stehe normalerweise um 5 Uhr morgens auf, meine innere Uhr hat sich also einmal auf den Kopfgestellt! Die Nachtdrehs waren schon eine Herausforderung, aber ich war auf meine Moderationen fokussiert, die Kandidaten waren alle so großartig und es wurden sich harte und spannende Kämpfe geliefert, da vergisst man die Uhrzeit schnell und für mich verging auch die Nacht wie im Flug.

Rebecca Mir: Dadurch, dass ich die ganze Zeit mitgefiebert und unsere Kandidaten angefeuert habe, war bei mir von Müdigkeit keine Spur. Ich habe versucht bis mittags so lange wie möglich zu schlafen damit ich dann abends wieder fit war. Allerdings war es genau zu unseren Dreharbeiten sehr kalt draußen und mein Outfit würde ich nicht unbedingt als warm bezeichnen. Trick 17 hat geholfen: Wärmepflaster am ganzen Körper.

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