K-Pop

Koreanische Popmusik beim Tanzfestival in der Gebläsehalle

Julia Kliffka, Nadine Rosemeyer, Haus der Jugend, Tam Trinh, Organisator, Dina Purits, Demokratie leben und Torsten Grabinki, Sparkasse stellen das K-Pop Festival auf der Henrichshütte Hattingen vor.

Julia Kliffka, Nadine Rosemeyer, Haus der Jugend, Tam Trinh, Organisator, Dina Purits, Demokratie leben und Torsten Grabinki, Sparkasse stellen das K-Pop Festival auf der Henrichshütte Hattingen vor.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.  Das K-Pop-Festival geht in Hattingen in die nächste Runde. In der Gebläsehalle ist der Eintritt kostenlos. Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr richten das Haus der Jugend und die Abteilung Jugendförderung und Jugendkultur der Stadt Hattingen auch dieses Jahr ein K-Pop-Festival aus.

Die Veranstaltung wird am kommenden Samstag, 19. Oktober, ab 11.30 Uhr in der Gebläsehalle stattfinden. K-Pop bezeichnet Popmusik aus Korea. Das Besondere: Bands wie BTS oder Black Pink singen und tanzen komplizierte Choreografien gleichzeitig. Die Organisatoren des Festivals sind echte Pioniere in Deutschland. „Ein K-Pop-Festival, das den Austausch zwischen Tänzern und Fans fördert, gibt es in der Form sonst nirgends“, erzählt Tam Trinh.

Kostenlose mit vielen Aktionen

Tanz-Wettbewerbe, um die es auch am Samstag gehen wird, gebe es häufig. Diese seien aber oft sehr teuer. „15 Euro oder mehr kostet eine Eintrittskarte“, weiß Nadine Rosemeyer vom Haus der Jugend, „für Jugendliche ist das viel Geld.“ Die Veranstaltung in der Gebläsehalle wird kostenlos sein, und den Besuchern wird dennoch viel geboten.

Durch die Unterstützung des Bundesprogramms „Demokratie Leben“ können die Besucher auf der Aktionsfläche „RSPKT“ – ja, die Vokale fehlen absichtlich – Turnbeutel gestalten, sich ein temporäres Tattoo mittels Airbrush-Technik aufsprühen lassen oder in einer Fotobox lustige Erinnerungsbilder schießen.

Für Respekt und Unterschiedlichkeit

Dina Purits erklärt, warum das K-Pop-Festival unterstützenswert ist: „Beim K-Pop werden Respekt und Unterschiedlichkeit gelebt.“ Und das stehe im Einklang mit den Werten, die das Bundesprogramm fördern will. Tam Trinh sieht das genauso. Er ist selbst Tänzer in der K-Pop-Tanzgruppe „At10tion Dance Crew“ und trainiert im Haus der Jugend. „K-Pop-Fans ist es egal wie du aussiehst, wen du liebst. Wir sind offen für jeden.“

Oft sei es so, dass sich K-Pop-Leute auch für die koreanische Kultur, ihre Sprache und die Gesellschaft interessieren. Mittlerweile gebe es auch in Hattingen viele Anhänger dieser Jugendkultur, die die Musik hören und über Internet-Videos die Tanzschritte ihrer Idole einstudieren. „Jetzt trauen sich die Jugendlichen auch raus und zeigen offen ihr Interesse an K-Pop“, meint Trinh. „Wir sind froh, dass wir eine neue Veranstaltung für Jugendliche, die über Hattingen hinaus strahlt, mit anschieben konnten“, so Torsten Grabinski von der Sparkasse Hattingen.

Gruppen und Solotänzer

Zum Tanzwettbewerb hatten sich 27 Gruppen und 46 Solotänzer beworben. Mittels Losverfahren wurden die Teilnehmer ermittelt. Auftreten werden nun 15 Gruppen und 20 Solotänzer. Die Tänzer kommen aus ganz Deutschland, von Hamburg über Berlin bis Nürnberg.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben