Am Ende der Woche

Hattinger Geschichten mit mehr und weniger Glück

Michael Brandhoff, Redakteur WAZ Hattingen

Michael Brandhoff, Redakteur WAZ Hattingen

Foto: Walter Fischer / WAZ

Hattingen.  Glück ist Glücklichsein – das kann man jedem nur wünschen. In Hattingen gibt es diese Woche ein gutes Beispiel - und ein weniger gutes. Leider.

Was ist Glück? Diese Frage haben sich in dieser Woche Kinder des Hattinger Ferienspaßes gestellt. Natürlich eine gute Tat tun, das wissen wir nicht erst seit Fähnlein Fieselschweif. Glück ist Glücklichsein – und das kann man jedem Menschen nur wünschen.

Glücklich ist zurzeit zum Beispiel Matthias Werner, der über den neu geschaffenen sozialen Arbeitsmarkt nach vielen Jahren wieder eine Jobchance bekommen hat. Der 37-Jährige ist jetzt Jugendkoordinator beim TuS Hattingen, eine Auf­gabe, die ausfüllt und auch andere glücklich macht. Schön.

Frühere Karnevalsprinzessin droht zu erblinden

Nicht so erfreulich ist indes die Tatsache, dass die frühere Karnevalsprinzessin und erfolgreiche Bildhauerin Scarlett Neumann zu erblinden droht. Eine seltene Krankheit könnte dafür sorgen, dass die lebenslustige Bredenscheiderin ihr Augenlicht verliert. Helfen könnte offenbar medizinisches Cannabis – doch das wird bislang verweigert.

Es ist nicht an mir, Kriterien festzulegen, wann so eine Behandlung zugänglich gemacht werden sollte und wann nicht. Doch es macht schon traurig, wenn eine Erfolg versprechende Therapie nicht durchgeführt wird. Vielleicht ändert sich das durch ihre Beharrlichkeit ja noch – ich wünsche viel Glück!

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