Brennende Solaranlage

Feuer: Abschlussfeier wohl nicht in der Realschule möglich

Aula und Turnhalle der Realschule Grünstraße sind nach dem Brand der Solaranlage erst einmal gesperrt.

Aula und Turnhalle der Realschule Grünstraße sind nach dem Brand der Solaranlage erst einmal gesperrt.

Foto: Walter Fischer/ Funke Foto Services

Hattingen.   Gutachter klären, warum die Solaranlage der Realschule in Hattingen brannte. Aula und Turnhalle sind gesperrt. Und Regen wäre jetzt ein Problem.

Nachdem am Montagvormittag die Solaranlage auf dem Dach der Realschule Grünstraße brannte, sind Aula und Turnhalle bis auf weiteres gesperrt. Das teilte Schulleiter Jürgen Ernst auf WAZ-Nachfrage mit.

Durch die Löscharbeiten der Feuerwehr sei Wasser durch die Decke kommen. „Der Schulbetrieb läuft aber ganz normal weiter. Das ist für mich erst einmal das Wichtigste“, sagt Ernst.

Realschule Grünstraße braucht eine Alternative für die Abschlussfeier

Man versuche, dass so wenig wie möglich Sportstunden ausfallen. Die Realschule Grünstraße nutzt neben der eigenen Halle außerdem die beiden Sportstätten in der Talstraße sowie der Lessingstraße. Ernst sei gerade dabei mit den anderen Schulen aus der Stadt zu klären, wie man den Sportunterricht bestmöglich aufteilt. Zudem könne man ja bei dem derzeit guten Wetter nach draußen ausweichen, ergänzt er.

Eine Ausweichmöglichkeit brauchen die Schüler nach jetzigem Stand auch für ihre Abschlussfeier in der übernächsten Woche. „Das wird natürlich alles jetzt sehr knapp“, betont Ernst, der es für sehr wahrscheinlich hält, dass die Feier in einer alternativen Örtlichkeit stattfinden muss: „Normalerweise fangen wir am Anfang der Woche mit den Proben an.“ Deshalb liefe bereits die Suche nach einer anderen Räumlichkeit.

Die Solaranlage muss komplett demontiert werden

Wie groß der Schaden ist und was letztlich den Brand ausgelöst hat, sei noch nicht abschließend geklärt, berichtet Ulrich Möller, Fachbereichsleiter Gebäudewirtschaft. „Am Mittwoch kommen Gutachter, die sich das Ganze genauer ansehen werden“, verrät er. Er gehe davon aus, dass wohl ein technischer Defekt an der Photovoltaik-Anlage für den Ausbruch des Feuers verantwortlich war.

Klar sei jedoch schon, dass die Solaranlage komplett runter muss. Das soll am Montag oder Dienstag der kommenden Woche gemacht werden. „Dann können die Dachdecker kommen und sich das Dach betrachten“, sagt Möller.

Regen könnte für das Dach zum Problem werden

Das Dach sei leicht gewellt, da die Dachpappe und die Dämmung beim Brand geschmolzen sind. Er glaube, dass der Schaden am Dach nicht allzu groß ist. Möller hofft in den kommenden Tagen auf gutes und vor allem trockenes Wetter. Denn: „Starkregen können wir nicht gebrauchen, da sonst das Wasser ins Gebäude läuft.“

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