Firmenansiedlung

EK-Fahrzeugtechnik plant Umzug in den Hattinger Henrichspark

Auf dem Sprung in den Hüttenpark sind Dorothea Lauster-Noe, Egbert Kogelheide und Maximilian Kogelheide (von rechts), die Eigentümer des Unternehmens EK-Fahrzeugtechnik.

Auf dem Sprung in den Hüttenpark sind Dorothea Lauster-Noe, Egbert Kogelheide und Maximilian Kogelheide (von rechts), die Eigentümer des Unternehmens EK-Fahrzeugtechnik.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Hattingen/Witten.  Das Familienunternehmen mit rund 30 Mitarbeitern will von Herbede nach Hattingen wechseln. Die Werkstatt ist von Tesla zertifiziert worden.

Rat und Verwaltung haben grünes Licht für eine Neuansiedlung im Henrichspark gegeben. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung billigte die Pläne der Herbeder Autofirma EK-Fahrzeugtechnik, im Gewerbe- und Landschaftspark an der Ruhr ein rund 13.000 Quadratmeter großes Gelände zu erwerben.

Noch fehlen die Unterschriften unter dem Kaufvertrag zwischen der Landesgesellschaft NRW Urban und dem Wittener Unternehmen. Daher hält sich die Eigentümerfamilie Kogelheide offiziell mit Stellungnahmen zurück. Dass EK-Fahrzeugtechnik auf der Suche nach einem größeren Betriebsgelände die Fühler über Witten hinaus auch nach Bochum und Hattingen ausgestreckt hat, ist seit Anfang 2019 bekannt.

Rückzug als VW-Einzelverkäufer im Jahr 2018

„Auf unserem derzeitigen Betriebsgelände an der Wittener Straße platzen wir aus allen Nähten“, sagte Prokuristin Dorothea Lauster-Noe seinerzeit. „Wir haben jede Menge Aufträge und wollen deswegen auch noch weiteres Personal einstellen.“

EK-Fahrzeugtechnik, ein Karosseriebau- und Lackierereibetrieb, der auf Unfallschäden spezialisiert ist, ist seit 36 Jahren in Herbede ansässig. Chef Egbert Kogelheide, gebürtiger Herbeder, beschäftigt 39 Mitarbeiter. Seit 2018 er noch einen zweiten Firmenstandort im Gewerbegebiet Westerweide, die Kfz-Technik-Abteilung des Handwerksbetriebs. Dort werden Inspektionen, Verschleißreparaturen sowie Abgas- und Hauptuntersuchungen durchgeführt.

Sohn Maximilian soll die Firma einmal übernehmen

Zwei Drittel der Kundschaft von EK-Fahrzeugtechnik sind Unternehmen aus ganz Deutschland, die der Herbeder Firma die Pflege ihres Fuhrparks anvertrauen. In Herbede werden auch Elektrofahrzeuge repariert. Die EK-Fahrzeugtechnik-Werkstatt wurde dafür vom amerikanischen Elektroautobauer Tesla zertifiziert, der Nobelkarossen auf die Straßen schickt.

Die Anstrengungen für eine Betriebsvergrößerung unternimmt Egbert Kogelheide in erster Linie für seinen Sohn Maximilian. Der 27-Jährige hat Internationales Management studiert und ist 2018 in die väterliche Firma eingetreten, die er einmal übernehmen möchte. Einen Nachfolger in der Familie zu haben, bezeichnet Kogelheides Frau Dorothea Lauster-Noe als einen „absoluten Glücksfall“.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben