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Zirkus Knie feiert Premiere: Tierschützer protestieren

Tritt in Hagen auf: Dompteur Alexander Lacey mit seinen Raubkatzen.

Tritt in Hagen auf: Dompteur Alexander Lacey mit seinen Raubkatzen.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.  Der Zirkus Charles Knie fiert seine Premiere in Hagen. Der Tierschutzverein Hagen ist damit nicht einverstanden.

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Ein riesiges Zelt mit vielen Tiergehegen ziert zurzeit den Otto-Ackermann-Platz. Der Zirkus Charles Knie gastiert in Hagen am Höing. Mit circa 800 Fahrzeugen und 100 Menschen reiste der Zirkus aus Remscheid an, um nun in Hagen seine Zelte aufzuschlagen. Im Gepäck hat dieser eine „brandneue“ Show, wie Zirkusdirektor Sascha Melnjak mitteilt. Diese feierte erst in diesem Jahr ihre Premiere und ist in Hagen erstmals am Samstag um 16 und 19.30 Uhr zu sehen.

40 Künstler aus 13 Nationen treten in Hagen auf

Eine Tiershow, Artisten und Clowns, aber auch Gesang und Tanz sowie eine Motorradshow und Bauchredner sollen durch moderne Licht- und Toneffekte präsentiert werden. „Wir vereinen hier den klassischen Zirkus mit Elementen aus der Moderne wie z.B. Musik. Unsere 40 Künstler kommen aus 13 verschiedenen Nationen“, erklärte Sascha Melnjak.

Auch im Hinblick auf die Besucherzahlen war der Zirkusdirektor positiv gestimmt: „Hagen war immer sehr gut für uns, da hier nur qualitativ hochwertige Zirkusse zugelassen werden, die dann ihr Zelt am Höing aufschlagen dürfen. Das heißt, dass wir meines Wissens nach die einzigen sind, die in den letzten Jahren hier waren.“

1400 Zuschauer finden Platz im Zirkuszelt

1400 Plätze werden in dem Zirkuszelt angeboten. „Der Platz ist zwar kleiner, aber erfüllt die erforderlichen 20.000 Quadratmeter“, teilt Sascha Melnjak mit. Zudem bräuchten sich Besucher keine Gedanken um steigende Temperaturen zu machen, da das Zelt klimatisiert sei und sie deshalb nicht mit einem Hitzestau rechnen müssten.

Auch auf den Gegenwind seitens der Tierschutzverbände in Hagen reagierte der Direktor gelassen. „Ich als Tierfreund kann keinen Zirkus leiten, bei dem ich nicht 1000-prozentig garantieren könnte, dass es den Tieren gut geht. Unsere Tier fühlen sich hier wohl, da sie sogar Freiluftgehege haben. Zudem werden wir zwei- bis dreimal daraufhin kontrolliert, ob unsere Tiere auch vorschriftsmäßig gehalten werden.“

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