Familienfest

Mittelaltermarkt soll Familienfest „Hagen blüht auf“ beleben

Die Veranstalter und Akteure von „Hagen blüht auf“ hoffen auf ein gelungenes Familienfest.

Die Veranstalter und Akteure von „Hagen blüht auf“ hoffen auf ein gelungenes Familienfest.

Foto: Yvonne Hinz

Hagen-Mitte.   Das Fest „Hagen blüht auf“ vom 10. bis 12. Mai wird durch einen Mittelaltermarkt ergänzt. Am 12. Mai ist außerdem verkaufsoffener Sonntag.

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„Wir mussten am Konzept was ändern“, sagt Dirk Wagner ohne Umschweife und spielt damit auf das Fest „Hagen blüht auf“ an. Der Schausteller und Sprecher der Veranstaltergemeinschaft konkretisiert: „Das Fest wurde vor 18 Jahren als reine ,Aufblüh-Veranstaltung’ mit dem Schwerpunkt Pflanzen aufgezogen. Als die früher eingebetteten verkaufsoffenen Sonntage nicht mehr stattfinden durften, hat das Fest mehr und mehr an Attraktivität verloren.“

Großer Mittelaltermarkt

Das Blatt soll sich in diesem Jahr wenden: Der offene Sonntag am 12. Mai ist seitens der Politik genehmigt und von der Dienstleistungsgesellschaft Verdi abgenickt, die Veranstaltungsfläche wurde erweitert und um eine Neuigkeit – einen großen Mittelaltermarkt – ergänzt.

„Die Ausrichtung von ,Hagen blüht auf’ bleibt allerdings die gleiche wie bisher“, betont Dirk Wagner. Heißt: Vom 10. bis 12. Mai wird ein Familienfest und kein Spätabend-Event auf die Beine gestellt.

Apropos Mittelaltermarkt: Der findet auf dem Adolf-Nassau-Platz, im Volkspark sowie in und vor der Konzertmuschel statt.

„Handwerker, Händler, Gaukler und Musiker entführen die Besucher in eine lange versunkene Epoche“, verspricht Knut Schulz.

Der Betreiber des Mittelaltermarktes, der am Samstag und Sonntag stattfindet, rückt mit 150 Männern und Frauen – Mägden, Rittern, Spielleuten und Artisten – im Volkspark an.

Filz und Leder

„Ich veranstalte diese Art von Märkten seit 19 Jahren“, sagt der Düsseldorfer und zählt auf, was er und sein Team alles zu bieten haben: „An den Marktständen werden Filz- und Holzwaren, Leder, Bernstein, Perlenschmuck und Imkerprodukte angeboten. Und wir schenken mittelaltertypische Getränke wie Met und Wein aus“, sagt Knut Schulz.

Im Bereich Genussmarkt treffen Besucher auf einen Bäcker, der am offenen Feuer backt und auf eine Räucherei.

Heerlager auf der Wiese Magd Susanne und Ritter Herbort sorgen für Mittelalter-Flair im Volkspark. Foto: Yvonne Hinz

Spielleute spielen während des Markttreibens wilde Melodien auf Sackpfeifen, Trommeln und Lauten. Der Gaukler Jeremias präsentiert eine Feuershow und es gibt Ritterschwertkämpfe.

„Auf der Wiese richten wir ein Heerlager ein. Dort zeigen wir, wie die Menschen im Mittelalter gearbeitet und gegessen haben,“ so Knut Schulz.

Zwischen Johanniskirche und Theater

Aber zurück zum Festprogramm: „Hagen blüht auf“ startet am Freitagmittag. „Wir haben verschiedene ,Bausteine’ zwischen Johanniskirche und Theater verteilt, damit die Leute auch tatsächlich animiert werden, durch die Innenstadt zu bummeln“, sagt Sprecher Dirk Wagner.

Die Bühne, auf der getanzt wird und Musiker auftreten, steht dieses Mal vor dem Ratskeller. Grund: Vor dem Gebäudekomplex Stadtfenster wird am Samstag, 11. Mai, der Ausstellungs-Truck, der zum Innovationstag Dach und Fassade gehört, platziert. Am Sonntag schneiden an gleicher Stelle 50 Friseure aus Hagen Haare für einen guten Zweck.

Blumenampeln und Mustergärten

„32 Blumenampeln werden in der Elberfelder Straße platziert und zwei Mustergärten bestückt“, sagt Wladimir Tisch. Der City-Manager hofft, dass der eingebettete verkaufsoffene Sonntag am 12. Mai von zahlreichen Kunden genutzt wird. „Die letzten zwei Jahre mussten die Läden am Hagen- blüht-auf-Sonntag geschlossen bleiben“, erinnert Tisch und hofft in diesem Jahr auf ein gelungenes Zusammenspiel von Bummeln, Schauen und Shoppen.

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