Kultur

Missachteter Ratsbeschluss in Hagen hat keine Dringlichkeit

Der Eingangsbereich des Museums für Ur- und Frühgeschichte iin Werdringen st umgestaltet worden. Nicht zur Zufriedenheit von jedermann.

Der Eingangsbereich des Museums für Ur- und Frühgeschichte iin Werdringen st umgestaltet worden. Nicht zur Zufriedenheit von jedermann.

Foto: Yvonne Hinz

Hagen.   Das Museum für Ur- und Frühgeschichte in Hagen-Werdringen wird den Rat am 23. Mai nicht beschäftigen, da das Thema formal keine Dringlichkeit hat.

Das Thema „Umbau des Museums für Ur- und Frühgeschichte in Werdringen“ wird am Donnerstag, 23. Mai, nicht auf der Tagesordnung des Rates erscheinen. Bei der Umgestaltung des Eingangsbereiches soll Tayfun Belgin, Fachbereichsleiter Kultur, einen Ratsbeschluss missachtet haben, so der Verwurf einiger Mitglieder des Kulturausschusses (wir berichteten). Außerdem soll Belgin Kulturdezernentin Margarita Kaufmann über seine abgeänderten Umbaupläne nicht informiert haben.

„Da formal keine Dringlichkeit vorliegt, stellen wir keinen Antrag, dass das Thema im Rat verhandelt werden soll“, so CDU-Ratsherr Thomas Walter, der massive Kritik am Verhalten des Fachbereichsleiters geübt hatte.

Klärendes Gespräch geplant

Oberbürgermeister Erik O. Schulz habe in der CDU-Fraktionssitzung am Montag, 20. Mai, allerdings zugesichert, so Walter, ein klärendes Gespräch zwischen Belgin und Kaufmann anzustoßen, da es künftig keine verwaltungsinternen Abstimmungsprobleme mehr geben solle.

Außerdem werde das Thema „Missachtung des Ratsbeschlusses“ im nächsten Kulturausschuss am 3. Juli erneut aufgegriffen, betont Thomas Walter.

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