Kultur

Kathrins Heinrichs freut sich auf kritisches Publikum

Kathrin Heinrichs

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Foto: privat

Breckerfeld.   Es ist Vorpremiere für ihre Lesungstour: Die Erfolgsautorin Kathrins Heinrichs stellt am Sonntag in Breckerfeld ihr neues Buch vor.

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Ihre Bücher sind höchst erfolgreich in der Region, jetzt wird Breckerfeld eine besondere Ehre zu teil: Kathrin Heinrichs wird am morgigen Sonntag, 11. März, um 11.30 Uhr ihr neues Buch „Bis auf den Grund“ im Heimatmuseum vorstellen. Und zwar quasi als Generalprobe für die eigentliche Premiere der Lesungstour, die offiziell erst am 16. März auf Wilhemshöhe in Kathrin Heinrichs Heimatstadt Menden startet.

Vorpremiere – das hört sich spannend an. Ist es reiner Zufall, dass sie in Breckerfeld stattfindet?

Der Termin in Breckerfeld war schon lange angefragt. Als ich dann das Erscheinen meines neuen Buches plante, kam mir der Termin sehr entgegen. In Breckerfeld habe ich schon oft gelesen, ich kann dort auf ein nettes, aber kritisches Publikum hoffen, das ist genau richtig.

Was bedeutet Vorpremiere konkret? Werden Sie bis nächste Woche zur Premiere tatsächlich noch etwas an ihrem Programm ändern? Sprich: Haben die Breckerfelder mit ihren Reaktionen am Sonntag tatsächlich noch Einfluss auf Ihr Programm?

Vor allem kürze ich nach der Vorpremiere noch. Außerdem teste ich Textstellen und Kurzgeschichten aus. Oft stehe ich bei der Auswahl zwischen zwei Alternativen und nutze die Vorpremiere, um herauszufinden, was auf der Bühne besser geht.

Hüsten, Herscheid, Hemer, diesmal auch zweimal Nordsee-Inseln oder auch Oer-Erkenschwick: Ihre Lesungen finden in kleinen Städten oder auf Dörfern statt. Haben Sie es auch schon mal in der Großstadt versucht? Oder gehen Sie bewusst aufs Land mit ihren Lesungen?

Es hat sich so entwickelt und ich weiß die Entspanntheit meiner Auftritte zu schätzen. Wenn mich jemand bucht, dann deshalb, weil er meine Bücher und Auftritte mag. Die Veranstalter stehen hinter dem Engagement – die Auftritte laufen rund. Mir fehlt ein bisschen die Lust, in Großstädten Akquise zu betreiben und aufwendige Bühnenanweisungen zu schreiben. Vielleicht passt es zu mir, dass ich eher in mittelgroßen Städten und auf dem Land auftrete – es ist deutlich unkomplizierter, das schätze ich.

Beim Blick auf Ihre kommenden Termine fällt auf: Die Lesungen finden in der Regel immer abends statt, in Breckerfeld aber mittags. Macht das für Sie ein Unterschied?

Für mich ist es schön – ich bin morgens immer sehr fit. Außerdem herrscht am Vormittag immer eine besondere Atmosphäre: Der freie Sonntag liegt noch vor den Leuten, die Stimmung ist dann besonders gut.

Kennen Sie eigentlich Breckerfeld, sprich: Waren Sie hier auch schon öfter privat?

Ich kenne es nur von meinen Auftritten dort. Wenn die Zeit reicht, gehe ich vorm Auftritt noch ein paar Schritte durch den Ort. Man spürt in Breckerfeld die angenehme und sehr persönliche Atmosphäre. Viele Zuschauer kennen sich untereinander und aus der Stadt, kommen ins Gespräch, etliche Leute engagieren sich ehrenamtlich. Ich bin gerne dort.

Wie lange haben sie an ihrem neuen Buch „Bis auf den Grund“ geschrieben?

Im Herbst 2016 ist der Vorgänger „Nichts wie es war“ erschienen. Kurz danach habe ich mit „Bis auf den Grund“ begonnen. Mehr als anderthalb Jahre habe ich dran gearbeitet.

Vor dem Buch ist nach dem Buch: Was haben Sie als Nächstes vor? Wieder ein Krimi?

Ich gönne mir zunächst ein paar Monate, in denen ich ganz andere Projekte bearbeite, die schon länger in meinem Kopf herumspuken. Im kommenden Jahr 2019 feiere ich mein 20-jähriges Bühnenjubiläum. Mir schwebt vor, zu diesem Anlass den zehnten Band für Vincent Jakobs herauszubringen. Der Plan ist, damit im Herbst diesen Jahres zu beginnen. Mal gucken, ob alles so kommt.

>> Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter rechnen mit gutem Besuch.

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