Dr. Jörn Kreke Vorsitzender: Hochschule international wettbewerbsfähig machen

Hochschulrat nimmt Arbeit an FernUni Hagen auf

Foto: Theo Schmettkamp

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Die FernUni ist einer der größten Arbeitgeber in Hagen. Seit gestern hat die Hochschule „eine Art Aufsichtsrat”, wie es Dr. Jörn Kreke nennt. Hochschule als Unternehmen?

NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart hat alle Hochschulen in NRW dazu verpflichtet, Hochschulräte einzurichten. Gestern übergab er auf dem Hagener Campus die Ernennungsurkunden.

Das Ministerium ist weiter rechtlich zuständig für die FernUni, zieht sich aber aus der Feinsteuerung der Hochschule zurück. Mehr Freiheit, aber auch mehr Verantwortung bedeutet das für die Hagener. „Wir stehen zunehmend im Wettbewerb”, sagt FernUni-Rektor Helmut Hoyer. Das zehnköpfige Aufsichtsgremium, besetzt mit fünf Professoren aus dem Haus und fünf externen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft (siehe Infokasten), soll das Profil der Uni schärfen, Innovationen anregen und begleiten – kurzum die FernUni international wettbewerbsfähiger machen. „Wir haben sorgfältig gesucht und gut gefunden”, ist sich Hoyer sicher, einen effektiven Rat an seiner Seite zu haben.

Die Studierenden werden davon zunächst nichts merken. Nach der Ernennung gestern, trifft sich der Hochschulrat in vier Wochen das nächste Mal. „Dann beginnt die eigentliche Arbeit”, sagt Ratsvorsitzender Kreke. Ihm ist klar, dass sich in der Uni „alles etwas langsamer bewegt als in der Wirtschaft”. Es sei ein Lernprozess für alle Beteiligten. Erfolgreich endet der, wenn die FernUni auf lange Sicht erhalten bleibt.

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