Medizin

Hamburg, New York, Hagen: Neuer HNO-Chefarzt im St. Josefs

Prof. Dr. Jonas J.-H. Park leitet seit August 2019 die Hals-Nasen-Ohren-Klinik im Katholischen Krankenhaus Hagen. 

Prof. Dr. Jonas J.-H. Park leitet seit August 2019 die Hals-Nasen-Ohren-Klinik im Katholischen Krankenhaus Hagen. 

Foto: Katholisches Krankenhaus Hagen

Hagen.  Von Hamburg über New York nach Hagen: Prof. Dr. Jonas J.-H. Park leitet seit August die HNO-Klinik im Katholischen Krankenhaus Hagen

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Von Hamburg über New York, Aachen, Düsseldorf und Bochum nach Hagen. Das sind die Stationen, die Prof. Dr. Jonas J.-H. Park bisher gemacht hat. „Hagen ist für mich Neuland, aber ich habe bereits bei meinen ersten Behandlungen hier gemerkt, wie herzlich und zugänglich die Menschen sind“, sagt der Mediziner. Jetzt ist er der neue Klinikdirektorder Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkundeund Kopf- und Halschirurgie, die am St.-Josefs-Hospital in Hagen-Altenhagen beheimatet ist.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Prof. Dr. Park für unser Haus gewinnen konnten. Aufgrund seiner Kenntnisse und Erfahrungen konnten wir uns keinen besseren Nachfolger für Professor Laubert wünschen“, sagt Thomas Wülle, Geschäftsführer des Katholischen Krankenhauses Hagen.

Neuer Chefarzt ist Experte für Cochlear-Implantate

Prof. Dr. Jonas Park ist gebürtiger Hamburger, absolvierte dort sein Studium der Humanmedizin, wobei es ihn auch an die Columbia University of New York City zog, an der er schon früh Forschungstätigkeiten übernahm. Nach Staatsexamen und Approbation war seine erste Anstellung im Universitätsklinikum Aachen in der Klinik für HNO und Plastische Kopf- und Halschirurgie. Hier hat er zuletzt als Ärztlicher Leiter des Cochlear Implantation-Zentrums fungiert.

Es folgten Anstellungen als Oberarzt in geschäftsführender Funktion im Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf sowie im Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, wo der 42-jährige zuletzt insbesondere auf dem Gebiet der plastisch-rekonstruktiven Kopf-Hals-Tumorchirurgie tätig war.

Den Patienten in Hagen und Umgebung sowie im Sauerland die derzeit innovativsten Möglichkeiten der moderne Medizin der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde anzubieten und Innovationen für die optimale Patientenversorgung zu entwickeln – das ist das erklärte Ziel von Prof. Park. Einer der Schwerpunkte sind dabei Cochlear Implantate und implantierbare Hörsysteme, die das Hören auch aus der Taubheit wieder möglich machen können.

Schwerpunkt: Behandlung von Tumoren in der Kopf- und Halsregion

Prof. Park wird dank seiner erworbenen Kenntnisse auch das langjährig erfolgreich in Hagen und Umgebung etablierte Cochlear-Implant-Centrum (CIC) weiterführen. Schwerpunktmäßig im Vordergrund steht ebenfalls die Behandlung von Tumoren in der Kopf- und Halsregion, mit dem Ziel gleichzeitig die Funktionen des Schluckens, Sprechens und Atmens zu erhalten. Hierbei wendet er mikrochirurgische Operationstechniken an, um Gefäße von Gewebetransplantaten im Millimeterbereich miteinander zu verknüpfen.

Ein weiterer Schwerpunkt von Prof. Park ist die Behandlung von Nasennebenhöhlenerkrankungen mittels endoskopischer Schlüssellochchirurgie. Hier kommen modernste navigationsgesteuerte Instrumente zum Einsatz. Zuletzt hat er auf diesem Gebiet geforscht, um eine verbesserte ‚personalisierte‘ Medizin anbieten zu können.

Chefarzt verspricht „Einfühlungsvermögen für jeden Patienten“

Bei allen hochspezialisierten medizinischen Innovationen liegt Prof. Park und seinem Team der Wohlfühlfaktor der Patienten am Herzen. „Medizin bedeutet nicht nur Wissen, sondern auch Verständnis und Einfühlungsvermögen für jeden Patienten“, erläutert er und verweist dabei zusätzlich auf die Kinderstation der Klinik.

Als Inhaber des Lehrstuhls für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universität Witten/Herdecke sei es – so das Katholische Krankenhaus – eine besondere Aufgabe für Prof. Park, den medizinischen Nachwuchs durch den praxisnahen Studentenunterricht zu fördern und zu lehren sowie neue Entwicklungen in der Forschung voranzutreiben.

In den nächsten Wochen werde Prof. Park sich auch bei den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen vorstellen, die in der HNO tätig sind, um gemeinsame Kooperationen an den Start zu bringen.

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