Polizei

Hagener Raser (51) stellt einen traurigen Rekord auf

Bei einer Großkontrolle hat es die Polizei Dortmund auf die Raser-Szene abgesehen. Ein Hagener stellt in der Nacht zu Samstag den Tempo-Rekord auf.

Bei einer Großkontrolle hat es die Polizei Dortmund auf die Raser-Szene abgesehen. Ein Hagener stellt in der Nacht zu Samstag den Tempo-Rekord auf.

Foto: Archiv/Uwe Anspach / dpa

Hagen/Dortmund.  Ein Raser aus Hagen ist der Polizei Dortmund ins Netz gegangen. Er stellt bei einer Kontrolle gegen die Raser-Szene einen traurigen Rekord auf.

Einen traurigen Geschwindigkeits-Rekord hat ein Hagener in der Nacht von Freitag auf Samstag in Dortmund aufgestellt. Der 51-Jährige wurde bei einer Großkontrolle der Polizei Dortmund gegen die Raserszene geblitzt. Statt der erlaubten 60 Stundenkilometer war er mit 120 km/h unterwegs – der Rekordwert bei dieser Kontrolle.

Schwerpunkte des Einsatzes war nach Angaben der Polizei Geschwindigkeitsverstöße, illegale Rennen und illegal veränderten Autos. So kontrollierten die Beamten in der Zeit zwischen 19 Uhr und 3 Uhr morgens insgesamt 88 Fahrzeuge und 112 Personen.

166 Autos sind zu schnell unterwegs

Das Ergebnis: 166 festgestellte Tempoüberschreitungen, eine Anzeige wegen des Fahrens unter Alkoholeinfluss, drei Gutachten aufgrund technischer Mängel, sieben Ordnungswidrigkeitsanzeigen sowie 23 Verwarngelder wegen technischer Mängel, vier festgestellte Handy- sowie vier Rotlicht-Verstöße.

Die Geschwindigkeitsmessstellen richteten die Beamten an wechselnden Orten im Stadtgebiet ein. Der Hagener ging den Polizisten auf der Bundesstraße 54 ins Netz. Er war in Richtung Dortmund unterwegs.

Betrunkener Fahrer kollidiert fast mit Zivilstreife

Auf dem Wall wurde eine Zivilstreife zudem auf ein Auto aufmerksam, das in auffälligen Schlangenlinien unterwegs war und fast mit dem zivilen Einsatzfahrzeug kollidierte. Eine Kontrolle bei dem 59-jährigen Fahrer aus Dortmund ergab Hinweise auf den Grund dafür. Er gab in seiner ersten Aussage an, vor der Fahrt Alkohol und Tabletten zu sich genommen zu haben. Eine Blutprobe wurde angeordnet und dem Fahrer der Führerschein sowie der Fahrzeugschlüssel abgenommen.

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