Stadtentwicklung

Hagen vermarktet noch kein Grundstück in der Dahmsheide

Die Grundstücksvermarktung am Sportplatz Dahmsheide ist noch nicht angelaufen.

Die Grundstücksvermarktung am Sportplatz Dahmsheide ist noch nicht angelaufen.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Die geplante Bebauung des Sportplatzes Dahmsheide zieht sich sich noch hin. Hier die Gründe.

Die Bebauung des Sportplatzes Dahmsheide in Altenhagen lässt weiter auf sich warten. Der notwendige Bebauungsplan für das Areal ist derzeit noch in Arbeit, so dass die geplante Vermarktung durch die Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft (HEG) bislang noch nicht angelaufen ist. „Üblicherweise vermarktet die HEG Grundstücke erst, wenn ein rechtskräftiger Bebauungsplan vorliegt“, beschreibt Geschäftsführer Hans-Joachim Bihs den Ist-Zustand.

Kellergeschosse ausgeschlossen

Aufgrund der vorhandenen Belastung der für den ehemaligen Sportplatz vorgenommenen Anschüttungen wurde extra ein Sanierungsplan erstellt. Dieser sieht vor, dass die Fläche zunächst mit unbelastetem Material abgedeckt werden muss. Damit ist die Errichtung von Kellergeschossen an diesem Standort ausgeschlossen.

Ursprünglich hatte die Stadt angedacht, das gesamte etwa 6200 Quadratmeter große Areal für zwölf Wohnhäuser zur Verfügung zustellen. Inzwischen sieht die Planung jedoch vor, etwa 2000 Quadratmeter des Areals für eine in Altenhagen dringend benötigte sechszügige Kindertagesstätte zu nutzen. Damit können auf der verbleibenden Fläche lediglich noch acht Wohneinheiten errichtet werden.

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