Eat my shorts

Filmfestival – Viele Stars und auf rotem Teppich in Hagen

Stars, Sternchen und lokale Größen: (von links) Katja Woywood, Festival-Direktor Bernhard Steinkühler, Tom Barcal, Judy Winter, Erik. O. Schulz, Claude-Oliver Rudolph und ganz rechts Günter Lamprecht.

Stars, Sternchen und lokale Größen: (von links) Katja Woywood, Festival-Direktor Bernhard Steinkühler, Tom Barcal, Judy Winter, Erik. O. Schulz, Claude-Oliver Rudolph und ganz rechts Günter Lamprecht.

Hagen-Mitte.   Das Kurzfilmfestival „Eat my shorts“ läuft. Und es glitzert wieder in Hagen. Direktor Bernhard Steinkühler hat wieder viele Stars geladen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Martin Semmelrogge brannte sich mit seinem irgendwie herzlichen und gleichzeitigem Frechdachs-Grinsen besonders lange in die Kameralinsen der Fotografen. Claude-Oliver Rudolph im Voll-Leopard-Outfit mit weißem Schal machte sich auf dem roten Teppich gewohnt breit und er gehört ja auch schon irgendwie zum Inventar. Zwischen vielen nett zurechtgemachten Damen auf und jenseits des Teppiches strahlte Katja Woywood besonders schön. Dazwischen der Erfinder des Ganzen: Der Hagener Bernhard Steinkühler. Gestern Abend fand die sechste Auflage seines Kurzfilm-Festivals „Eat my shorts“ im Cinestar statt. Es glitzerte wieder in Hagen.

Nur zur Erinnerung: Bernhard Steinkühler war mal Pharma-Referent, ehe ein Funke in ihm ein nicht wieder zu löschendes Feuer entfacht hat. Inspiriert durch seinen Sohn Dustin, der Regisseur ist, hat er ein Festival für Kurzfilme in Hagen aus dem Boden gestampft, zu dem er deutschlandweit bekannte Schauspieler in seine Jury einlädt. Das kostet alles viel Geld, viel Kraft, viel Überzeugung – und Bernhard Steinkühler packt das alles als Ein-Mann-Show. Dafür – das spürt man, wenn man das Festival besucht – erntet er großen Respekt bei Zuschauern und Hagenern.

Gestern Mittag beispielsweise, da stand dieser Bernhard Steinkühler neben Oberbürgermeister Erik O. Schulz. Der trug seine Amtskette und beobachtete mit Steinkühler und anderen geladenen Gästen, wie die Schauspiel-Legenden Judy Winter und Günter Lamprecht sich in das Goldene Buch der Stadt eintrugen.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz: „Ich kann Sie nur ermutigen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Sie haben ein neues und spannendes Stück Hagen mit dem Kurzfilm-Festival geschaffen.“ Winter und Lamprecht würdigte das Stadtoberhaupt nicht nur für ihre schauspielerischen Leistungen in Filmen, die zu Filmgeschichte wurden, sondern auch für die gesellschaftliche Verantwortung, die sie in diversen Vereinen und Hilfsaktionen übernehmen.

Zahlreiche Stars auf dem Teppich

Bevor die Jury und Hunderte Gäste sich gestern Abend im Cinestar zahlreiche eingereichte Kurzfilme ansahen und am Ende die Sieger kürten (später ging es zur Aftershow-Party), sonnten sich die geladenen Stars, wie eingangs, erwähnt auf dem roten Teppich. Jochen Nickel („Schindlers Liste“), Uwe Fellensiek („Manta, Manta“), Uwe Rohde („Die Buddenbrooks“) oder Eckhard Preuß („Bocksprünge“) waren darunter.

Und Bernhard Steinkühler? Mitten unter ihnen. Mit Scheinwerferlicht auf den Wangen und vielen lächelnden Zuschauern, die ihn anstrahlten. Es ist die Mühe für den Stress und die Arbeit, die er sich zumutet. Für sein Festival. Für die zahlreichen Besucher, die kommen. Und, ja, auch für Hagen . . .

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben