Kommentar

Einbrecher-Kinder: Die Situation ist unbefriedigend

Michael Koch, Redaktionsleiter.

Michael Koch, Redaktionsleiter.

Foto: Michael Kleinrensing

Nur nach Strafe zu rufen ist falsch, aber dennoch muss mehr getan werden in Sachen Einbrecher-Kinder.

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Der Ruf nach harten Strafen ist nicht meiner. Den Gedanken, dass Kinder und Jugendliche nicht vorrangig bestraft, sondern erzogen werden sollen, teile ich voll. Und trotzdem zeigt dieser Fall, wie unbefriedigend die Lage ist. Die schärfste Waffe des Jugendamts ist ein Schreiben, das die Eltern zu einem Gespräch lädt? Wenn diese es gut meinen mit ihrem Kind, dann gehen sie auf die Ratschläge ein.

Und wenn nicht? Dann ist die Hürde sehr hoch, dass Jugendämter einschreiten können. Hier muss geschaut werden, ob das Hagener Jugendamt tatsächlich alle Möglichkeiten ausschöpft und ob es gut genug besetzt ist. Das haben die Kinder verdient. Aber auch die Opfer, deren Unmut über das lasche Ende eines traumatischen Einbruchs nachvollziehbar ist.

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