Fahndung

Bundespolizei stellt am Hagener Bahnhof gesuchten Mann

Das Überqueren der Gleise im Hauptbahnhof ist angesichts der Gefahren streng verboten.

Das Überqueren der Gleise im Hauptbahnhof ist angesichts der Gefahren streng verboten.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen-Mitte.   Ein 30-Jähriger, der per Haftbefehl gesucht wurde, ist am Mittwoch von der Bundespolizei gestellt worden. Er überquerte im Bahnhof die Gleise.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Bundespolizei ist am Hagener Hauptbahnhof am Donnerstagmorgen ein 30-Jähriger ins Netz gegangen, nach dem per Haftbefehl gesucht wurde.

Der Mann aus Bochum überquerte im Hauptbahnhof die dortigen Gleise. Die Beamten beobachteten das gefährliche Fehlverhalten des Mannes und sprachen den Deutschen darauf an. Als sie anschließend seine Identität überprüften, stellte sich schnell heraus, dass er wegen Erschleichens von Leistungen mit Haftbefehl gesucht wurde.

Freiheitsstrafe drohte

Im August vergangenen Jahres ist der Mann zu einer Geldstrafe von 695 Euro verurteilt worden, die er allerdings bislang nicht zahlte. Da der 30-Jährige den Betrag heute ebenfalls nicht aufbringen konnte, drohten ihm ersatzweise 60 Tage Freiheitsstrafe. Erst ein Anruf bei einem Freund ersparte ihm die Zelle, weil dieser die geforderte Geldsumme bei der Bundespolizei in Hagen einzahlte.

Bevor beide Männer die Wache wieder verließen, wurde gegen den 30-Jährigen ein Verwarngeld in Höhe von 25 Euro für sein gefährliches Fehlverhalten beim Überqueren der Bahngleise ausgesprochen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben