Verabschiedung

Viel Lob und Ehr für VHS-Chef Dietrich Pollmann

Mit herzlichen Worten und viel Beifall für fast 25 Jahre engagierte Arbeit wurde der langjährige VHS-Leiter Dietrich Pollmann, hinter ihm Ehefrau Ulrike,  verabschiedet. Glückwünsche überbrachte auch Bürgermeister Ulrich Roland.

Mit herzlichen Worten und viel Beifall für fast 25 Jahre engagierte Arbeit wurde der langjährige VHS-Leiter Dietrich Pollmann, hinter ihm Ehefrau Ulrike, verabschiedet. Glückwünsche überbrachte auch Bürgermeister Ulrich Roland.

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Der Leiter der Volkshochschule wurde in den Ruhestand verabschiedet. Team und Gäste zollten ihm mit minutenlangem Beifall ihre Anerkennung.

Gladbeck. Fast 25 Jahre war Dietrich Pollmann (65) Kopf und Gesicht der Gladbecker Volkshochschule. Am Freitag Abend schloss der engagierte und unermüdliche Macher in Sachen Bildung und Weiterbildung zum letzten Mal die Tür zur altehrwürdigen Jovy-Villa hinter sich ab. „Ich wechsle in die Rolle des Zuschauers“, verkündete der scheidende Chef seinen Gästen, die zahlreich zur Verabschiedung ins VHS-Haus gekommen waren. Darunter langjährige Weggefährten, die gesamte Stadtspitze, Vertreter von Verwaltung, Politik, Kultur und natürlich das gesamte VHS-Team, das sich sehr herzlich und humorvoll in Worten und mit Bildern von seinem Chef verabschiedete.

Organisations- und Integrationstalent

Und so musste Dietrich Pollmann bereits an seinem letzten Arbeitstag die Rolle des Zuschauers und Zuhörers einnehmen, hörte viel Lob über sich und seine Arbeit: „Ein Organisations- und Integrationstalent, ein VHS-Leiter, der seine Arbeit mit Kompetenz und Leidenschaft machte, Veranstaltungen von hohem Niveau organisierte, die immer spannend, packend, überraschend . . .“ würdigte Bürgermeister Roland, dass Dietrich Pollmann die Gladbecker VHS zu einer anerkannten, im Herzen der Stadt verankerten Einrichtung entwickelt habe. „Er war der richtige Mann an richtiger Stelle.“ In der 100-jährigen Geschichte der Gladbecker Volkshochschule war Pollmann übrigens erst der vierte Leiter.

„In einer VHS darf man sich nie auf seinen Lorbeeren ausruhen“

Dass Pollmann auch über Gladbeck hinaus gut vernetzt war, bescheinigte VHS-Chefkollege Clemens Schmale aus Waltrop. Er lobte die Gladbecker VHS als eine Avantgarde-Einrichtung, die couragiert und engagiert geführt wurde.

„Das alles ist eine Gemeinschaftsarbeit, wäre ohne die Kolleginnen (tatsächlich besteht das Team nur aus Frauen) nicht möglich gewesen“, wehrte Pollmann zu viel des Lobs ab und verabschiedete sich mit diesem Rat für die zukünftige Arbeit: „In einer VHS kann man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen“. Dass er dies nie getan hat, dafür sprach der minutenlange Beifall, mit dem ihm Team und Gäste Anerkennung zollten.

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