Freibad Gladbeck

Freibad Gladbeck: Vandalen schmeißen Startblöcke ins Becken

Stühle, Leiter und Startblöcke warfen unbekannte Vandalen in der Nacht von Montag auf Dienstag ins Sprungbecken des Freibades.

Stühle, Leiter und Startblöcke warfen unbekannte Vandalen in der Nacht von Montag auf Dienstag ins Sprungbecken des Freibades.

Foto: Freibad Gladbeck

Gladbeck.  Nächtliche Besucher sorgen für Verwüstungen in den Schwimmbecken. Security bewacht nun nachts das Bad. Eventuell gibt’s bald auch Videokameras.

Nach einem nächtlichen Vandalen-Besuch im Freibad in der Nacht von Montag auf Dienstag wollen der Badbetreiber SV 13 und die Stadtverwaltung weitere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um künftig derartige „Besuche“ unmöglich zu machen. Ab sofort werden – bis auf weiteres – Security-Kräfte nachts im Freibad auf Streife gehen.

Außerdem erwägen Stadtverwaltung und SV 13, eine Videoüberwachung an den Zäunen um das Geländes des Gladbecker Freibades zu installieren. Dazu müssten allerdings noch rechtliche Fragen geklärt werden, heißt es aus dem Rathaus. Nicht zuletzt will die Stadtverwaltung den gesamten Zaun auf angebliche „Schlupflöcher“ überprüfen lassen, um möglichen ungebetenen Gästen den Zutritt unmöglich zu machen.

Böse Überraschung für die Freibadmitarbeiter morgens um 7 Uhr

Am Dienstag hatten Mitarbeiter des Freibades frühmorgens die „Hinterlassenschaften“ der offenbar jugendlichen Besucher aus der Nacht entdeckt: Die Vandalen hatten, so bestätigte das SV-13-Badteam, auf der Westseite des 50-Meter-Schwimmbeckens alle acht Startblöcke aus ihren Verankerungen gehoben und sie in das benachbarte, fünf Meter tiefe Sprungbecken geworfen. Auch die Einstiegsleitern ins Schwimmerbecken wurden aus den Halterungen gezogen und ebenso ins Sprungbecken geworfen. Im Wasser landeten auch einige Stühle und Sperrleinen. Zudem wurden laut SV 13 einige wenige Fliesen bei dem nächtlichen Treiben beschädigt.

Schon eine halbe Stunde, nachdem die Bademeister am Morgen den Schaden entdeckt hatten, war alles geborgen und wieder aufgeräumt, so das Badteam. Zwei Rettungsschwimmer seien nötig gewesen, um einen Startblock aus fünf Metern Wassertiefe zu bergen. Der eigentliche Badbetrieb sei nicht beeinträchtigt gewesen, hieß es. „Da hat keiner etwas gemerkt.“ Der Schaden halte sich in Grenzen. Von den Vandalen fehle jede Spur.

Übrigens tummelten sich am Dienstag zum Start der neuen Hitzewelle nur gut 700 Besucher im Freibad. Zu den „hitzigsten“ Tagen am Mittwoch und Donnerstag erwartet das Freibad einen Ansturm der Badegäste und hat sich entsprechend vorbereitet.

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