Emschergenossenschaft

Ohne Geld aus Brüssel wäre der Emscher-Umbau nicht möglich

Der renaturierte Haarbach in Gladbeck.  

Der renaturierte Haarbach in Gladbeck.  

Foto: Emschergenossenschaft/Durchleuchter

Gladbeck.   Vor der Europawahl will die Emschergenossenschaft das Bewusstsein der Bürger für die Bedeutung der EU schärfen. Mit Beispielen aus Gladbeck.

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Am 26. Mai entscheiden auch die Wähler in Gladbeck über die Zusammensetzung des nächsten Europäischen Parlaments. Die Europäische Union (EU) erscheint vielen Menschen in der Region weit weg, dabei hat sie reichlich positiven Einfluss auf die Entwicklung unserer Region. Ein Beispiel: Das Generationenprojekt Emscher-Umbau, das erheblich mit Geldern aus Brüssel gefördert wird. Darunter auch die Renaturierung der Gewässer in Gladbeck.

Die Lebensqualität im Revier nachhaltig verbessern

Um das Bewusstsein der Bürger für das Engagement der EU auch in dieser Region zu schärfen, informiert die Emschergenossenschaft gemeinsam mit dem Lippeverband bis zum 26. Mai in ihren sozialen Netzwerken über ihre zahlreichen Projekte, die maßgeblich von der EU mitfinanziert werden und zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität im Revier beitragen. Die Verbände beteiligen sich damit auch an der Aktion #europasindwir des Initiativkreises Ruhr.

Durch Gladbeck fließt zwar nicht die Emscher, dafür aber die vier Zuflüsse Wittringer Mühlenbach, Nattbach, Haarbach und Hahnenbach. Die Renaturierung dieser Gewässer hat rund 7,2 Millionen Euro gekostet – die Hälfte davon (knapp 3,6 Millionen Euro) hat die Emschergenossenschaft als EU-Förderung erhalten. Mit der Unterstützung aus Brüssel konnte der Wasserwirtschaftsverband die Lebens- und Aufenthaltsqualität an den Gladbecker Bachlandschaften nachhaltig aufwerten.

Gelder gab es für den Haarbach, den Hahnenbach und den Nattbach

Konkret gab es für den Haarbach 1,2 Millionen Euro, für den Hahnenbach und für den Nattbach jeweils eine Million Euro und für den Wittringer Mühlenbach rund 367.000 Euro – immer jeweils die Hälfte der Gesamtkosten aus dem EU-Fonds für regionale Entwicklung.

„Die EU ist eine der größten Errungenschaften nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie hat den Frieden und die Versöhnung unter den ehemaligen Kriegsparteien gesichert, heute bringt sie maßgebliche Vorteile für das alltägliche Leben in unserer Region“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband.

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