Bundespolizei

Junge (12) aus Gladbeck nachts am Bahnhof Essen aufgegriffen

Die Bundespolizei kontrolliert regelmäßig die großen Bahnhöfe, wie hier in Essen.

Die Bundespolizei kontrolliert regelmäßig die großen Bahnhöfe, wie hier in Essen.

Foto: Lea Wittor

Essen / Gladbeck .  Die Eltern hatten den Jungen als vermisst gemeldet. Er wurde bei Kontrollen der Bundespolizei am Essener Bahnhof Mittwochnacht aufgegriffen.

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Der 12-Jährige aus Gladbeck war von seinen Eltern in der Nacht zum Mittwoch bei der Polizei als vermisst gemeldet worden. Nach Rücksprache mit der Essener Polizei wurde vermutet, dass der Junge sich am Essener Hauptbahnhof aufhalten könnte. Die Bundespolizei fand das Kind dort in einem Schnellrestaurant im Bahnhofsbereich. Die Beamten nahmen ihn mit zur Wache, dort holten die Eltern ihn ab.

Innerhalb von 24 Stunden griff die Bundespolizei an vier Bahnhöfen zehn Kinder und Jugendliche auf

Der Gladbecker Junge ist einer von insgesamt zehn Kindern und Jugendlichen, die in einem Zeitraum von 24 Stunden am 12. Juni an vier großen Bahnhöfen – Dortmund, Bochum, Essen, Erfurt – aufgegriffen und in Schutzgewahrsam genommen wurden. Einige konnten später ihren Erziehungsberechtigten übergeben werden.

Große Bahnhöfe sind zur Nachtzeit jugendgefährdende Orte

Die Bundespolizei beobachtet regelmäßig die großen Bahnhöfe und besondere Treffpunkte, weil sie Anziehungspunkte für Menschen aller Art und Herkunft, dazu gehören auch Kinder und Jugendliche, sind. Gerade größere Bahnhöfe mit entsprechender Alkohol- und Drogenszene können zu später Stunde bzw. nachts als jugendgefährdende Orte im Sinne des Jugendschutzgesetzes gelten.

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