Drei Fragen an

„Gladbeck hat nach 16 Jahren Roland etwas Besseres verdient“

Dietmar Drosdzol, CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt im kommenden Jahr, stellte sich am Rande des politischen Frühschoppens der CDU einem Kurzinterview.

Dietmar Drosdzol, CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt im kommenden Jahr, stellte sich am Rande des politischen Frühschoppens der CDU einem Kurzinterview.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Dietmar Drosdzol, CDU-Bürgermeisterkandidat, stellte sich am Rande des CDU-Wahlkampfauftaktes den Fragen der WAZ. „Probleme nicht aussitzen.“

Dietmar Drosdzol ist im nächsten Jahr der Kandidat der CDU um das Bürgermeisteramt. Die WAZ sprach mit dem 55-Jährigen.

Herr Drosdzol, was treibt Sie an, diese schwierige Aufgabe zu übernehmen?

Dietmar Drosdzol: Der Frust am aktuellen Geschehen im Rathaus. Gladbeck kann und muss anders funktionieren als unter 16 Jahre Ulrich Roland. Die Stadt hat was Besseres verdient, vor allem einen stilvolleren Umgang. Selbst Leute aus der Verwaltung haben mich aufgefordert, zu kandidieren.

Was wollen Sie anders machen?

Probleme angehen und nicht aussitzen. Die Stadtbediensteten machen lassen, denn dort sitzen kompetente Menschen. Vorschläge auch von anderen Parteien oder Gruppierungen aufgreifen, wenn sie vernünftig sind. Und vor allem die Verwaltung wirtschaftlich leiten und nicht das Geld nach dem Gießkannen-Prinzip ausgeben.

Nun gehören Sie im Rat zu denen, die dort eher polarisieren und anecken. Wie wollen Sie eine harmonische Politik betreiben?

Ich polarisiere ja nur, weil man mit uns, mit mir immer extrem ungerecht umgeht und uns angreift. Eigentlich bin ich ein harmoniebedürftiger Mensch. Tatsächlich sollten wir doch im Rat alle an einem Strang ziehen, weil wir doch alle das Beste für Gladbeck wollen.

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