Lokale Wirtschaft

Firma Klingenburg trennt sich von defizitärem Geschäftsfeld

Klingenburg trennt sich vom defizitären Geschäftszweig, dem Bau von Gegenstrom-Wärmetausdchern.

Klingenburg trennt sich vom defizitären Geschäftszweig, dem Bau von Gegenstrom-Wärmetausdchern.

Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.  Restrukturierung im Insolvenzverfahren beim Klingenburg. Die Anlagen für die Fertigung von Gegenstrom-Wärmetauschern werden verkauft.

Die Klingenburg GmbH mit Sitz in Brauck trennt sich im Rahmen des Restrukturierungsprozesses von einem defizitären Geschäftsfeld. Die Anlagen für die Fertigung von Gegenstrom-Wärmetauschern aus Aluminium und PET werden an die Firma Centrotec in Brilon verkauft.

Im dritten Quartal 2019 soll der Umzug der ersten Anlagen ins Sauerland abgeschlossen sein, teilt Centrotec weiter mit. Klingenburg will sich in Zukunft auf die Produktion und den Verkauf von Rotationswärmetauschern konzentrieren.

Antrag auf Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Die Geschäftsführung hatte am 7. November des Vorjahres beim zuständigen Amtsgericht in Essen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt und angekündigt, 87 der 257 Mitarbeiter abzubauen.

Aufgrund einer angespannten Markt- und Wettbewerbssituation, gestiegenen Rohstoffpreisen sowie höheren Aufwänden von Instandhaltung und Wartung war das Geschäft des Familienunternehmens zwei Jahren durch Verluste belastet. Der daraufhin eingeleitete Restrukturierungskurs hatte nicht zu den erwarteten Ergebnissen geführt.

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