Ehejubiläum

Elisabeth und Franz Alshut feiern Eiserne Hochzeit

Elisabeth und Franz Alshut sind seit 65 Jahren glücklich verheiratet und feiern jetzt im Kreise der Familie.

Elisabeth und Franz Alshut sind seit 65 Jahren glücklich verheiratet und feiern jetzt im Kreise der Familie.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Elisabeth und Franz Alshut lernten sich einst auf der Gladbecker Mey-Kirmes kennen. Heimliche Treffen folgten. Jetzt feiern sie 65. Hochzeitstag.

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Die „beste Frau, wat gibt“ lernte Franz Alshut 1949 bei der Kirmes auf dem Mey-Platz „beim Autoscooter“ kennen. Fünf Jahre später heiratete er seine Elisabeth in der St. Marien Kirche. Die engagierten Gladbecker feiern nun mit der Familie ihr 65. Ehejubiläum zu dem auch Bürgermeister Roland gratuliert.

Elisabeth Alshut war gerade 16 Jahre alt, im ersten Lehrjahr zur Schneiderin und durfte eigentlich keinen Freund haben, als Franz Alshut sie auf der Gladbecker Mey-Kirmes ansprach und zu einer Fahrt im Autoscooter einlud. Ein halbes Jahr lang musste er hartnäckig bleiben, bis sich die heute 85-Jährige auf zunächst heimliche Treffen einließ.

Eine große Liebe auf den zweiten Blick

Aus der „Liebe auf den zweiten Blick“, so Elisabeth Alshut, sind zwei Söhne, drei Enkel und mittlerweile sechs Urenkel hervorgegangen. Die Kinder wohnen weit verteilt in Deutschland, wenn da alle zusammenkommen, sei einiges los, berichtet Franz Alshut.

Der gebürtige Gladbecker, der stets einen flotten Spruch auf den Lippen hat, ist für seine Gattin eine große Stütze. „Er ist immer geduldig, hilfsbereit und fröhlich“, schwärmt sie. „Auch heute noch“, wirft Franz Alshut ein. Er und seine Frau, „die in allen Lebenslagen zu mir hält“, seien durch Vereine und ihre Berufe eng mit der Stadt verbunden.

„Singen ist seine zweite Liebe“

Gemeinsam engagieren sie sich in der Kolpingfamilie, er spielte bei mehreren Vereinen Fußball (Sportfreunde, SG Preußen) und singt seit fast 40 Jahren leidenschaftlich im Männergesangsverein Gladbeck-Scholven. „Singen ist seine

zweite Liebe“, sagt Elisabeth Alshut schmunzelnd. Früher arbeitete sie für das Modehaus Schönhoff am Marktplatz und versorgt noch heute Nachbarn und die Familie mit Näharbeiten.

Als Freiwilliger Feuerwehrmann hat sich der 87-Jährige um die Stadt verdient gemacht, die der gelernte Stuckateur nie verließ: Nachdem das Paar in Brauck seine Zelte abgebrochen hatte, führte es die beiden über die Gildenstraße nach Gladbeck Ost. Nach 40 Jahren auf der Langen Straße zogen die beiden nun in den Neubau am Marktplatz. „Eine ganz tolle Nachbarschaft, jeder passt hier auf den anderen auf. Wir wohnen zentral und sind mobil“, erklärt das Paar.

Die Söhne schauen regelmäßig bei den Eltern vorbei

Wöchentlich kommt Sohn Georg vorbei und hilft seinen Eltern „beim Papierkram“. Elisabeth Alshut sagt glücklich: „Obwohl sie so weit weg wohnen, sorgen sich unsere Kinder so gut um uns. Solche Söhne hat nicht jeder“.

Ihren Ehrentag feiern die Alshuts gleich zweimal: gestern gratulierte der Bürgermeister, der mit Franz Alshut per Du ist, zur Eisernen Hochzeit. Am kommenden Sonntag feiert die ganze Familie das Ehejubiläum in Gladbecks guter Stube, Schloss Wittringen.

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