Richtigstellung

Dr. Harasim war Interims-Chefarzt am Gladbecker Hospital

Dr. med. Hans-Peter Harasim wurde 2018 als Interims-Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Barbara-Hospital nach dem Ausscheiden von Dr. med. Notger Brüstle berufen.

Dr. med. Hans-Peter Harasim wurde 2018 als Interims-Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Barbara-Hospital nach dem Ausscheiden von Dr. med. Notger Brüstle berufen.

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Gladbeck.  Der Chef der Chirurgie in Horst wechselte „auf Zeit“ ans Barbara-Hospital. Für den seit Ende 2018 vakanten Posten ist ein Nachfolger gefunden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Internist Dr. med. Jürgen Friemel begrüßt es, dass die vakante Chefarztposition der Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Barbara-Hospital ab November mit dem renomierten Chirurgen Dr. med. Ioannis Dimitriou besetzt wird.

Er bemängelt allerdings, dass im WAZ-Bericht die Interimslösung vergessen wurde. Nach dem Ausscheiden von Dr. Notger Brüstle sei der Chefarztposten nicht gänzlich vakant geblieben. Friemel weist darauf hin, dass Dr. med. Hans-Peter Harasim die Chefarztposition bis zum 31. Dezember 2018 inne hatte, ein „herausragender Chirurg, der über Jahrzehnte die chirurgischen Geschicke am St. Josef-Hospital gelenkt hat“.

Übergangslösung nicht absichtlich verschwiegen

Im WAZ-Bericht vom 16. Juli ist diese Übergangslösung nicht absichtlich verschwiegen worden. Es ist richtig, dass der verdiente Mediziner im Mai 2018 als Chefarzt nach Gladbeck wechselte. Dies erfolgte im Zusammenhang der Neustrukturierung nach Übernahme der KKEL durch die St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH, in deren Folge die Chirurgie in Horst geschlossen wurde.

Hans-Peter Harasim, damals 65 Jahre alt, stand kurz vor seinem Ruhestand. Er sei so als Interims-Chef nach Gladbeck gewechselt, um absehbar zum Jahresende in den Ruhestand zu gehen, bestätigt Augustinus-Geschäftsführer Hendrik Nordholt. Die Nachfolgesuche für Dr. Brüstle, beziehungsweise den Chefposten der Allgemein- und Viszeralchirurgie, sei unabhängig davon weiter betrieben worden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben