Kulturausschuss

Der Gladbecker Kulturausschuss tagt im Magazin Talstraße

Die Künstlerin Susanne A. Schalz begrüßt die Mitglieder des Gladbecker Kulturausschusses in ihrem Magazin an der Talstraße.

Die Künstlerin Susanne A. Schalz begrüßt die Mitglieder des Gladbecker Kulturausschusses in ihrem Magazin an der Talstraße.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Auf der Tagesordnung steht die Halbjahres-Bilanz des Museums Gladbeck. Ausschussmitglieder erfahren Details zur Kunst- und Designroute.

Die Mitglieder des Kulturausschusses tagen regelmäßig in kulturellen Stätten, beispielsweise in der Neuen Galerie. Das Gremium ist in der Sitzung am Montag, 16. September, zu Gast bei Künstlerin Susanne A. Schalz im ehemaligen RBH-Magazin, Talstraße 11. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr.

Die Kunst- und Designroute erlebt im September in Gladbeck ihre Premiere

Ein Punkt auf der Tagesordnung ist die „Kunst- und Designroute“ am dritten September-Wochenende. 17 kreativ Schaffende werden ihre Ateliers für Publikum öffnen. Zudem sind Besucher in Galerien und Showrooms willkommen. Diese Veranstaltung erlebt ihre Premiere, handelt es sich doch um eine Weiterentwicklung der „Kunstroute“, die die Gladbecker Künstlerin Karoline Dumpe (Alte Spedition) vor zwölf Jahren an den Start brachte.

Welches Konzept hinter der Neuerung steckt, präsentiert Susanne A. Schalz dem Kulturausschuss. Karoline Dumpe, Karin Natzkowsky (tätig an der Volkshochschule), Graffiti-Künstler Beni Veltum sowie Britta und Klaus Greuel von der Kunstschmiede Gladbeck stellen ihre Arbeit vor.

Einen Blick auf das erste Halbjahr 2019 wirft Alexander Borchard, Leiter des städtischen Museums Gladbeck. Er kann eine positive Besucherentwicklung vermelden. Es soll sich um eine Steigerung von gut 25 Prozent handeln. Genaue Zahlen will Borchard in der Sitzung auf den Tisch legen.

Museum der Stadt Gladbeck verzeichnet eine gestiegene Besucherresonanz

Zur erfreulichen Bilanz beigetragen haben laut Bericht mehrere Veranstaltungen. Da wären beispielsweise zwei öffentliche Führungen pro Monat. Themen: Geschichte des Hauses Wittringen und des Bergbaus. Mit dem Leben in der Steinzeit beschäftigten sich Mädchen und Jungen, Erwachsene unter anderem mit der Sportgeschichte und dem religiösen Leben in Gladbeck.

Der Gladbecker Bergmann- und Gescchichtsverein Graf Moltke gibt Einblicke in seine Projekte

Borchard thematisiert in der Sitzung auch das zweite Halbjahr 2019. Das Museum wird am 9. Oktober Schauplatz für den ersten „Frauen-Gesundheitstag“ und das Adventscafé des Museums-Fördervereins, um nur zwei zu nennen.

Die Ausschussmitglieder bekommen in der Sitzung Informationen zu den Aktivitäten des Bergmann- und Geschichtsvereins Zeche Graf Moltke. Dessen Mitglieder haben sich nicht nur zum Ziel gesetzt, Bergbau- und Lokalgeschichte zu hüten und der Jugend zu vermitteln. „Mit Spaß und Freude im Übergang Schule zum Beruf“ heißt ein weiteres Projekt. Nicht zu vergessen Musical-Produktionen wie „Bergarbeiterstreik“ und „König von Zeche“. Das jüngste Projekt kommt am 27. September auf die Bühne der Mathias-Jakobs-Stadthalle. Der Vorsitzende Walter Hüßhoff wird Einblicke geben in das selbst geschriebene Musical „Vom Dorf zur Stadt – Familie Müllbowski erzählt“ – ein Beitrag zum Programm, mit den Gladbeck den 100. Stadtgeburtstag feiert.

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