Politik

Bündnis für Courage in Gladbeck plant Demo gegen die AfD

Die Mitglieder vom Bündnis für Courage, hier bei einem Treffen vor einigen Monaten im Bonhoeffer-Haus, laden am Dienstag zur  Kundgebung „Trommelwirbel gegen Rechts“ vors Bürgerhaus Ost ein.

Die Mitglieder vom Bündnis für Courage, hier bei einem Treffen vor einigen Monaten im Bonhoeffer-Haus, laden am Dienstag zur Kundgebung „Trommelwirbel gegen Rechts“ vors Bürgerhaus Ost ein.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Se

Gladbeck.   „Trommelwirbel gegen Rechts“ soll das Motto am Dienstagabend am Bürgerhaus Ost lauten. Dort findet der nächste Stammtisch der AfD statt.

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Das „Gladbecker Bündnis für Courage“ ruft zur Teilnahme an einer Kundgebung gegen die AfD auf. Am Dienstag, 10. Mai, treffen sich die Teilnehmer um 18 Uhr am Bürgerhaus Ost (Bülser Str. 172 / Bosslerweg). Dort beginnt um 19 Uhr der nächste Stammtisch der „Alternative für Deutschland“.

Die Kundgebung unter dem Motto „Trommelwirbel gegen Rechts“ startet um 18.30 Uhr. „Es wird garantiert sehr emotional, leise, laut, aber auch schön am Bürgerhaus Ost werden“, kündigt Roger Kreft, Vorsitzender des Bündnisses für Courage, an.

Gruppen, Musikerinnen und Musiker wollen auftreten und zum gemeinsamen Singen motivieren. Kreft: „Unseren lauten, intensiven Protest sollen die Rechten natürlich mitbekommen. Sie sollen spüren, sie sollen hören, wenn sich Demokratinnen und Demokraten ihnen mit Protesten, mit dem Enttarnen ihrer rechtspopulistischen Ideologie entgegenstellen.“

Kreft freut sich, dass schon viele Unterstützer des Bündnisses für Courage, darunter eine große Anzahl junger Menschen, angekündigt haben, dass sie mitmachen wollen beim Protest gegen die AfD. „Wir wollen den Bürgern zeigen, was hinter der Fassade ihres Programms steht. Nämlich eine rassistische und fremdenfeindliche Ideologie und ein politisches Denken, das unsere Gesellschaft spalten soll.“

Die Gladbecker AfD hat zu ihrem Stammtisch ausdrücklich „interessierte Personen aus der Bürgerschaft herzlich eingeladen“. Diese Besucher hat Vorsitzender Klaus Kurzeja sicher nicht gemeint . . .

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