Ausstellung

Betina Reuß bringt Natur ins Gladbecker SPD-Fraktionsbüro

Ihre erste Solo-Ausstellung „Phantastische Realitäten“ eröffnete die Butendorferin Betina Reuß (links) im Johannes-Rau-Haus, dem Sitz der SPD Gladbeck. Foto:Lutz von Staegmann

Ihre erste Solo-Ausstellung „Phantastische Realitäten“ eröffnete die Butendorferin Betina Reuß (links) im Johannes-Rau-Haus, dem Sitz der SPD Gladbeck. Foto:Lutz von Staegmann

Gladbeck.   Die Butendorfer Malerin Betina Reuß präsentiert ihre Werke im Gladbecker Johannes-Rau-Haus. Diese Ausstellung ist dort bis zum 23. Mai zu sehen.

20 Kunstwerke verschiedener Größe sind bis zum 23. Mai im Johannes-Rau-Haus am Goetheplatz in Gladbeck zu sehen. Sie tragen Titel wie „Am See“, „Wolken überm Pott“, „Winterlandschaft im Nebel“ und „Amazonas im Regen“. Auch abstrakte Malereien – „Innenleben“ oder „Mystisch“ – sind dabei. Gemalt hat diese Werke die Butendorferin Künstlerin Betina Reuß.

MdL Michael Hübner lobt die Ausstellung

Michael Hübner (MdL) fand bei der Eröffnung auf Anhieb Gefallen an der Schau „Phantastische Realitäten“ in „seinem“ Ratsfraktionsbüro: „Eine sehr ansprechende Ausstellung, auch für unsere Fraktionssitzungen hier. Bis vor ein paar Jahren hingen hier noch die letzten Zitate von Willy Brandt an den Wänden, mit so einer Kunstausstellung ist es etwas ganz anderes.“

Gast freut sich über Gespräche mit den Künstlern

Eine Besucherin der aktuellen Vernissage war Helene Krönke. „Hier bekommt man eine Rundumversorgung für das geistige und leibliche Wohl: Bilder, Kuchen, was zu trinken“, beschreibt sie ihre Eindrücke, „und man hat Gelegenheiten, mit Leuten zu sprechen, die man sonst hier nicht trifft. Auch andere Künstler.“ Auf Hübners Feststellung, dass in auffällig vielen Bildern Regen, Kälte und Nebel zu sehen sind, erklärte die Künstlerin selbst: „Den Winter mag ich eigentlich überhaupt nicht, aber zum Malen ist er super, das macht besonders viel Spaß.“

Betina Reuß hat eine Vorliebe für Acryl-Malerei

Betina Reuß hat sich ihre Vorliebe für die Malerei seit ihrer Kindheit erhalten. Im Jahr 2007 wurde sie zufällig auf die Acryl-Malerei aufmerksam und absolvierte dazu mehrere Kurse bei der Volkshochschule (VHS) Gladbeck. Nun eröffnete sie zum ersten Mal eine Ausstellung mit ausschließlich eigenen Bildern. „Sie ist sehr farbsicher und immer mit Liebe bei der Malerei dabei“, lobte ihre frühere Kursleiterin Karin Natzkowski, „sie steckt wirklich Herzblut in die Sache, das sieht man einigen ihrer Bilder wirklich an.“

Butendorferin belegte Kurse bei der VHS Gladbeck

Betina Reuß ist nach Ardita Krasnici die zweite frühere Schülerin von Natzkowski, die ihre Werke im Johannes-Rau-Haus zeigt. Die Butendorferin erklärte ihre Vorliebe für die Acryl-Malerei: „Acryl lässt sehr viel zu, man hat viel auszuprobieren.“ In der Tat lässt eine Mischung aus Acrlyfarben, Strukturpaste und anderen Materialien Reuß‘ Bilder sehr lebhaft, abwechslungsreich und zugleich ruhig wirken. Einen bestimmten Weg, an die Ideen für ihre Bilder zu kommen, hat sie nicht, wie sie erklärte: „Oft ist es einfach die Neugier, ob ich es schaffe, alles so auf die Leinwand zu bringen, wie ich mir es vorstelle.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben