Museumstag

Besucher erleben beim Museumstag Geschichte interaktiv

Die Besucher konnten auch selbst aktiv werden, wie etwa mit Museums-Mitarbeiterin Petra Wende bei der Feuererzeugung mit Feuerstein und Zunderschwamm.

Die Besucher konnten auch selbst aktiv werden, wie etwa mit Museums-Mitarbeiterin Petra Wende bei der Feuererzeugung mit Feuerstein und Zunderschwamm.

Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Das Team des städtischen Museums hatte wieder zum internationalen Museumstag nach Wittringen eingeladen. Es gab Attraktionen für Jung und Alt.

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Begegnung, Kreativität und Identität. Unter diesen Schlagworten öffnete das städtische Museum in Wittringen am Sonntagvormittag zum internationalen Museumstag. Die Mitglieder des Fördervereins hätten sich kein besseres Wetter wünschen können.

Bei angenehmen Sommertemperaturen und Sonne pur, konnten die Gladbecker das vielfältige Programm des Museums erleben. Von den Museumsführungen zur Geschichte des Bergbaus und des Wittringer Schlosses mit interaktivem Quiz, über Aktionen, wie Steinzeitspeerwurf oder Reibedruck mit Fossilien, bis hin zu dem allseits beliebten Steckenpferd basteln, war für alle Besucher etwas dabei.

Interaktives Museumsquiz soll etabliert werden

„Wir wollen hier möglichst allen etwas bieten, egal ob Jung oder Alt“, so Museumsleiter Alexander Borchard. „Das Museum hat immer Platz für neue Besucher und noch eine Menge Potenzial, das wir ausschöpfen wollen.“ Deshalb soll das interaktive Museumsquiz ab sofort auch Bestandteil des normalen Angebots des Museums werden.

Gespannt gingen vor allem die kleineren Besucher mit den Fragebögen durch die Räume in Wittringen und lernten dabei spielerisch die Geschichte kennen. Wer sämtliche Fragen richtig beantworten konnte, durfte sich über Preise wie Bücher oder Malkästen freuen.

Kinder bastelten Steckenpferde

Auch das Steckenpferdbasteln war, wie schon im vergangenen Jahr, ein Magnet für Kinder und deren Eltern: „Das begeistert immer wieder die Familien und verbindet“, erklärte Walter Hüßhoff. Der Vorsitzende des Fördervereins des Museums betreute das Basteln und half den Kindern, die selbstgebastelten Pferde liebevoll zu gestalten.

„Dem Förderverein liegt die Geschichte unserer Stadt und die Kreativität der Kinder sehr am Herzen. Das muss bewahrt werden. Der Bergmann- und Geschichtsverein Graf Moltke hat uns sehr bei der Bergbau-Austellung geholfen“, sagte Hüßhoff, während die Kinder mit Kreide Ställe und eine Rennbahn auf den Boden malten. Ein lautes „JA“ schallte durch den Hof, als Antwort auf die Frage an die Kinder, ob sie mit ihren neuen Pferden losreiten möchten.

Neugierig auf Geschichte machen

Viele Besucher kamen beim Basteln oder bei der Museumsführung miteinander ins Gespräch. So sahen es Walter Hüßhoff und Alexander Borchard gerne. „Wir müssen die Leute mitnehmen und neugierig auf die Geschichte machen. Wenn wir das nicht mehr schaffen, dann haben wir verloren“, so Hüßhoff.

Daher werde im Museum künftig großen Wert auf Interaktion und Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesstätten gelegt .

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