Verkehrssicherheit

B 224: Im Mai beginnen die Arbeiten für die Stauwarnmelder

Künftig werden Lichtanlagen über der Fahrbahn die Autofahrer warnen, wenn sich der Verkehr vor der Ampel Goethestraße zurückstaut.

Künftig werden Lichtanlagen über der Fahrbahn die Autofahrer warnen, wenn sich der Verkehr vor der Ampel Goethestraße zurückstaut.

Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Arbeiten an vier Standorten zwischen der Anschlussstelle Buer und Ampel Goethestraße beginnen. Inbetriebnahme voraussichtlich erst im Herbst.

Vier blinkende Stauwarnmelder werden ab Herbst auf der B 224 den von Buer kommenden Verkehr vor Staus warnen und Temporeduzierungen signalisieren. So sollen Auffahrunfälle verhindert und der Verkehr auf der Bundesstraße im Stadtgebiet sicherer werden. Laut Frank Hoffmann von Straßen NRW, Abteilung Betrieb und Verkehr, wird das Land 1,3 Millionen Euro in diese Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit investieren. Beginn der Arbeiten für die Errichtung der Anlagen soll im Mai/Juni sein. Bis die vier Warnmelder, die über zwei Kilometer an vier Stellen, von der Anschlussstelle Buer bis zur Brücke Goethestraße, installiert werden, dauert es noch bis zum Herbst, so Straßen.NRW.

Letzte von vier Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit

Diese Maßnahme ist eine der letzten von insgesamt vier für mehr Verkehrssicherheit auf der Bundesstraße im Stadtgebiet Gladbeck, auf der es häufig zu Auffahrunfällen kommt, weil sich der Verkehr vor den Ampeln zurückstaut. Den Anstoß, lange geforderte Verbesserungen herbei zu führen, gab ein tödlich verlaufener Auffahrunfall im März 2017, bei dem ein Mann (70) starb. Danach berief die Verkehrsunfallkommission eine Sitzung ein und forderte konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit.

2018 umgesetzt wurden die Verlängerung der A2-Abbiegespur, die Trennwände zwischen den Fahrbahnrichtungen und die Optimierung der Ampelschaltung zum flüssigeren Durchfahren des Verkehrs. Eigentlich sollten auch die Stauwarnmelder bereits im vergangenen Jahr installiert werden. Dies verzögerte sich jedoch, weil die Kosten höher veranschlagt wurden als zunächst angekündigt worden war, und das Land grünes Licht vom Bundesverkehrsministerium einholen musste. Verzögert hätten sich die Arbeiten auch, weil es in Nähe der Standorte für die Fundamente der Anlagen Verdachtspunkte zu Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg gab, erklärt Frank Hoffmann. Diese bestätigten sich jedoch nicht.

Sanierung der Fahrbahn im August

Ende April/Anfang Mai sollen erste Tiefbauarbeiten an der B 224 stattfinden, Ende Mai/Anfang Juni dann die Hauptarbeiten für die Verankerung der vier „Krag-Arme“ für die Anzeigetafeln. Bis alle vier Anlagen so vernetzt sind, dass sie den Autofahrern von Buer bis zur Ampel Goethestraße zur Verringerung der Geschwindigkeit auffordern oder über einen Stau informieren werden, vergehen weitere Wochen. In der Zwischenzeit findet im August die bereits angekündigte Sanierung der B-224-Fahrbahnen statt.Um die Verkehrsführung während der Bauzeit für die Stauwarnmelder zu planen, gibt es in der zweiten Maiwoche ein Treffen mit der Gladbecker Stadtverwaltung.

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