Weltkindertag

Am Weltkindertag gehört der Willy-Brandt-Platz den Kleinsten

Am Stand der der Werner-von-Siemens-Realschule konnten sich die jungen Besucher am „heißen Draht“ ausprobieren.

Am Stand der der Werner-von-Siemens-Realschule konnten sich die jungen Besucher am „heißen Draht“ ausprobieren.

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Gladbeck.  Ein Bühnenprogramm und viele Spielangebote gehörten am Samstag zum Weltkindertag auf dem Rathausplatz. Bei sommerlichem Wetter kam viel Besuch.

Ein Boogie-Woogie-Song schallt über den Platz vor dem Alten Rathaus. Vier junge Tänzerinnen des Kindertheaters Sonnenstrahlen, gekleidet in gepunkteten Kleidern nach Vorbild der 50er Jahre, setzen zu einer rasanten Tanz-Darbietung an – begleitet von ihren Vätern. Das Publikum auf dem Platz vor der Bühne ist begeistert. „Ihr ward klasse!“, lobt auch Bettina Weist, Leiterin des Amts für Bildung und Erziehung sowie Moderatorin des Bühnenprogramms.

Das Bühnenprogramm ist Teil des Familien- und Weltkindertages, zu dem das „Gladbecker Bündnis für Familie – Erziehung, Bildung, Zukunft“ anlässlich des Weltkindertages am Samstag eingeladen hatte. Schulen, Vereine und andere Einrichtungen präsentierten an Ständen auf dem Willy-Brandt-Platz ihre Aktivitäten.

Auch Schulbands und Schulchöre gestalten das Programm

Die Darbietungen auf der Bühne wechseln sich in schneller Folge ab: Sechs junge Tänzerinnen des internationalen Mädchenzentrums präsentieren ihre Künste zu modernen Disco-Beats ebenso wie die Schulband der Jordan-Mai-Schule, die Turmbläser der Musikschule und der Schulchor des Ratsgymnasiums.

Am Stand der Werner-von-Siemens-Realschule nehmen sich Veit (11) und Alex (7) viel Zeit, um sich beim Geschicklichkeitsspiel „Flitz-Puck“ zu messen: Es gilt, auf einem Spielbrett runde Holzscheiben mit einem Gummiband möglichst schnell in die gegnerische Spielfeld-Hälfte zu schießen. Mit einem anderen Geschicklichkeitsspiel zeigt die Schule, wie viel Spaß in ihrem Naturwissenschafts-Schwerpunkt steckt: Am „heißen Draht“ versuchen Kinder, einen Metallring an einem Draht entlang zu bewegen, ohne diesen zu berühren.

Die Kinder können Musikinstrumente ausprobieren

Am Stand der Musikschule laden mehrere Musikinstrumente zum Ausprobieren ein. „Mensch, so etwas hört man gern“, stellt Musikschullehrerin Nicole Hilgers fest, als ein Kind gekonnt eine Taschentrompete testet. Im Laufe des Tages tragen immer mehr Kinder einen Hut aus Zeitungspapier.

Dieses Bastelangebot stellt der Förderverein der Wittringer Schule zur Verfügung. „Heute waren viele Kinder hier, die überrascht waren, dass man mit so wenigen Materialien zu so einem Ergebnis kommt – mit Materialien, die sonst im Abfall gelandet wären“, sagt Mona Kuepernik, Fachkraft im Team der Wittringer Schule. Das Team des Kotten Nie versorgt die Besucher indes mit Grillwurst und Currywurst.

Später wird es noch einmal voll auf der Bühne, als die Sparkasse dem Stadtsportverband einen Scheck über 5000 Euro für die neue Jugendarbeit in zehn Vereinen überreicht. „Gut investiertes Geld, vor allem für die Jüngsten in unserer Stadt“, fand der Verbandsvorsitzende Walter Pietzka.

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