Schalker Gymnasium

Wenn Mode auf Kunst trifft

Schülerin Angelina Borissenko präsentiert ihre gezeichneten Entwürfe einer Kollektion.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Schülerin Angelina Borissenko präsentiert ihre gezeichneten Entwürfe einer Kollektion. Foto: Joachim Kleine-Büning

Schalke.   Acht Schülerinnen des Schalker Gymnasiums haben am Projekt unter Leitung von Sandra Yegiazaryan teilgenommen und eigene Kollektionen entworfen.

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Einmal wie eine richtige Modedesignerin fühlen: Davon träumen viele Mädchen. Beim Projekt „Mode als Kunst“ hatten acht Schülerinnen jetzt die Chance, genau diesen Traum auf der kleinen Bühne zu verwirklichen.

Fast ein Jahr lang entwarfen die Teilnehmerinnen unter der Anleitung von Kleidungsingenieurin Sandra Yegiazaryan verschiedene Kleider und Accessoires. In dieser Woche hatten die jungen Designerinnen schließlich die Gelegenheit, in der Aula des Schalker-Gymnasiums eine Modeshow im kleinen Rahmen zu präsentieren.

Sunitha entwirft die Kollektion „All of Fashion“

„Meine Kollektion heißt All of Fashion, weil sie sehr allgemein ist und für alle etwas dabei sein sollte“, erklärt Sunitha Rajanakumar dem Publikum. Während die Zuschauer staunend applaudieren, präsentiert die Zwölfjährige, die momentan die siebte Klasse des Schalker-Gymnasiums besucht, stolz ihre Entwürfe: An einer Tafel auf der Bühne sind verschiedene Zeichnungen von Tages- und Abendmode zu sehen, in bunten Farben und sehr jugendlich.

Nachdem Sunitha und die anderen Mädchen ihre Kollektionen allesamt vorgestellt haben, dürfen die rund 50 Gäste in der Aula selbst auf die Bühne kommen und die Arbeiten aus der Nähe betrachten. „Sandra hat uns sehr geholfen und wertvolle Tipps gegeben“, dankt Sunitha begeistert der Leiterin des Projekts.

Zeichnen und Entwerfen von null auf hundert gelernt

Sandra Yegiazaryan engagiert sich mit Kunstprojekten, in diesem Falle mit der Unterstützung des Quartiersfonds Schalke. Die professionelle Modedesignerin und Kleidungsingenieurin, die auch ihre eigene Website hat, möchte den jungen Mädchen gerne ihre Kunst näher bringen: „Ich habe versucht, ihnen meiner Kenntnisse mit auf dem Weg zu geben und sie ein wenig an diese Berufswelt heran zu führen“, erklärt Yegiazaryan.

Die acht Teilnehmerinnen haben im vergangenen Jahr quasi von null auf hundert das Zeichnen von menschlichen Modellen sowie das Entwerfen passender Kleidungsstücke gelernt. Außerdem „habe ich sie darauf vorbereitet, ihre Werke souverän auf der Bühne zu präsentieren“, erklärt Yegiazaryan.

Künstlerin wünscht sich eine Projekt-Fortsetzung

Mit vollen Erfolg: Selbstbewusst zeigen die Mädchen rund um Sunitha dem Publikum, das hauptsächlich aus Freunden und Verwandten besteht, was sie unter Mode verstehen. Ob das Projekt noch weitergehen wird? Yegiazaryan wäre dafür offen: „Wenn der Quartiersfonds Schalke einverstanden ist, würde ich die Aktion gerne fortsetzten“.

Sandra Yegiazaryan entwirft nicht nur Mode und kleinere Kunstwerke, sondern malt auch. Desweiteren gibt sie diverse Workshops und engagiert sich in anderen ehrenamtlichen Kunstprojekten.

Wer mehr über die vielseitige Arbeit von Sandra Yegiazaryan erfahren möchte, findet auf ihrer Homepage weitere Informationen: www.lehalel.de

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