Einbruchsserie

Polizei klärt Einbruchsserie einer Jugendbande auf

Wie viele Fahrräder gestohlen wurden und wo sie blieben, ist laut  Polizeisprecher Torsten Sziesze noch unklar.

Foto: Patrick Seeger

Wie viele Fahrräder gestohlen wurden und wo sie blieben, ist laut Polizeisprecher Torsten Sziesze noch unklar.

Gelsenkirchen.   Die Ermittlungskommission „Flasche“ der Gelsenkirchener Polizei führte zu 17 Beschuldigten. Das bevorzugte Diebesgut: Fahrräder.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Am Anfang einer langen Einbruchsserie mit insgesamt rund 150 Taten stand eine eher magere Ausbeute: Die Täter kamen lediglich an zwei Getränkeflaschen. Doch das Diebesgut lieferte der Polizei den Namen für eine Ermittlungskommission – die EK „Flasche“.

Im Laufe des Verfahrens identifizierten die Beamten eine Gruppe von 17 Tatverdächtigen im Alter von 15 bis 21 Jahren, auf deren Konto von Februar bis Oktober 2017 vornehmlich in Bismarck, Bulmke-Hüllen und Schalke Einbrüche in Keller, aber auch zwei Wohnungen sowie mehrere Spindaufbrüche in Sporthallen gehen sollen. Bevorzugtes Diebesgut waren dabei laut Polizeisprecher Torsten Sziesze Fahrräder. Wie viele gestohlen wurden und wo sie blieben, sei noch offen.

Von 17 Beschuldigten 15 in ihren Wohnungen angetroffen

Mittwoch schlug „Flasche“ schließlich zu: Gemeinsam mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Essen vollstreckte die Polizei in den frühen Morgenstunden Durchsuchungsbeschlüsse für zehn Objekte. Zum Abschluss des Einsatzes zogen die Einsatzkräfte eine positive Bilanz: Von den 17 Beschuldigten trafen sie 15 in ihren Wohnungen an. Sicher gestellt wurden 15 Mobiltelefone, ein Verstärker, Brecheisen sowie zwei Elektroschocker.

Die Polizei hofft nun, durch die Vernehmung der Beschuldigten an Hehler und mögliche Hintermänner zu kommen. Dazu werden auch die Mobiltelefone ausgewertet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (3) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik