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Mit der 301 auf Entdeckungsreise durch Gelsenkirchen gehen

Das Schloss Horst in Gelsenkirchen ist der Endpunkt der Tour mit der Linie 301 durch die Stadt.

Das Schloss Horst in Gelsenkirchen ist der Endpunkt der Tour mit der Linie 301 durch die Stadt.

Gelsenkirchen-Bismarck.  Mit der Linie 301 ist eine abwechslungsreiche Tour durch ganz Gelsenkirchen möglich. Diese Sehenswürdigkeiten liegen entlang der Strecke..

Eine abwechselungsreiche Tagestour führt meist in die Ferne. In diesen Zeiten aber ist alles anders – und ein tagesfüllender Ausflug auch in der eigenen Stadt möglich. Und zwar mit der Tram. Die Linie 301 bietet sich dafür an. Ausgehend vom Hauptbahnhof erleben Mitfahrer zunächst das unterirdische Gelsenkirchen – und zwar im doppelten Sinn.

In Bismarck sind gleich zwei U-Bahnhöfe künstlerisch gestaltet. Der eine, Trinenkamp, zeigt Bergbaupanoramen von Many Szejstecki, der andere, Bergwerk Consolidation, nimmt über Zeichnungen von Alfred Schmidt mit in die Welt der Bergarbeiter. Hier könnte man auch schon den ersten Stopp einlegen und das alte Zechengelände erkunden.

Gelsenkirchen: Die Tour endet am Schloss Horst

Oder man fährt ein paar Minuten weiter und besucht die Zoom-Erlebniswelt. Wer sitzen bleibt, lernt alsbald den Stadtteil Erle kennen. Die Route führt vorbei am Forsthaus und entlang der Cranger Straße. Nach der Kreuzung mit der Middelicher Straße liegt rechter Hand die Schievenfeld-Siedlung – ein interessantes Stück Siedlungsgeschichte. Hier bietet sich ebenso ein kleiner Spaziergang an wie ein paar Meter weiter, wenn linker Hand ein kleiner Weg in die Berger Anlagen führt.

Zur Stärkung kann es dann am Mittag weiter ins buersche Zentrum gehen. Am Haltepunkt „Goldbergplatz“ kann aussteigen, wer eine Kleinigkeit essen, einen Kaffee trinken – oder die buersche Kulturmeile mitsamt Kunstmuseum erleben will.

Weiter führt die Route über die Horster Straße Richtung Beckhausen. Sie führt vorbei an der Schüngelbergsiedlung, ein Aushängeschild der IBA Emscherpark, und erlaubt, gleich hinter der Unterführung unter der A2 her, einen Blick auf das alte , dem letzten Grubenpferd. Dann geht es weiter nach Horst. Hier wartet, kurz vor dem Endpunkt der Linie, das historisch bedeutsame – und die umstrittenste Sehenswürdigkeit der Stadt: die Leninstatue.

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