Ultras

Mehrheit der Hugos unterzeichnet Schalker Gewaltverzicht

In der Vergangenheit sind die Ultras immer wieder negativ aufgefallen – selbst wenn sie wie hier in einem Heimspiel der Schalker gegen Eintracht Frankfurt im Bereich zwischen Nordkurve und Gegengerade Bengalische Fackeln abbrennen, um eigentlich gegen Stadionverbote zu demonstrieren...

In der Vergangenheit sind die Ultras immer wieder negativ aufgefallen – selbst wenn sie wie hier in einem Heimspiel der Schalker gegen Eintracht Frankfurt im Bereich zwischen Nordkurve und Gegengerade Bengalische Fackeln abbrennen, um eigentlich gegen Stadionverbote zu demonstrieren...

Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen.  Die Mehrheit der Schalker Ultragrupierung Hugo will künftig auf Gewalt im Fußballstadion verzichten. Eine entsprechende Erklärung wurde unterzeichnet.

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Der Druck, den Schalke 04 und die Polizei Gelsenkirchen gegenüber den Hugos aufbauten, hat offenbar gewirkt:

140 Mitglieder der Ultragruppierung wurden Mitte März zum Gewaltverzicht aufgefordert – ohne eine entsprechende schriftliche, namentliche Erklärung innerhalb von sieben Tagen drohe ansonsten Stadionverbot und Vereinsausschluss. Der Rücklauf, so Dr. Anja Kleine-Wilde, Leiterin Unternehmenskommunikation bei Schalke 04, habe positiv überrascht.

„Wir werden keine konkreten Zahlen nennen, generell ist es aber so, dass wir mit fast allen betroffenen Fans im Kontakt stehen. Eine deutliche Mehrheit der angeschriebenen Personen hat das Bekenntnis zum Verzicht auf Gewalt unterschrieben. In Einzelfällen finden noch Anhörungen statt“, betont die Schalke-Sprecherin, die in ihrem Fazit auch „die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten“ lobt. Beteiligt waren neben dem Bundesligisten Fans, Fanprojekt, Königsblaue Hilfe und die Polizei. Wie nun in Kürze konkret gegen den harten Kern, der nicht zum Gewaltverzicht bereit ist, weiter vorgegangen wird, prüft der Verein derzeit.

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