Umweltschutz

Klimanotstand: SPD und Grüne in Gelsenkirchen stellen Antrag

Abgase wie diese aus einem Kraftwerk, heizen die Erde mit auf. Das Klima gerät in Schieflage.

Abgase wie diese aus einem Kraftwerk, heizen die Erde mit auf. Das Klima gerät in Schieflage.

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Gelsenkirchen.  SPD und Grüne in Gelsenkirchen wollen den Klimanotstand auf die Tagesordnung des Umweltausschusses setzen. Die nächste Sitzung ist am 25. Juni.

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Münster, Herford und Tönisvorst haben es vorgemacht, jetzt könnte auch Gelsenkirchen folgen: Gemeinsam beantragen die SPD-Ratsfraktion und die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen den Tagesordnungspunkt „Klimanotstand“ auf die Tagesordnung des nächsten Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz am 25. Juni zu setzen.

„Entscheidungen zum Klimaschutz werden meist auf nationaler und internationaler Ebene getroffen. Zur Erreichung ambitionierter Klimaschutzziele bedarf es allerdings eines Beitrags der Städte, Kreise und Gemeinden. Sie müssen ihrer Vor- und Leitbildfunktion gegenüber den Bürgern gerecht werden“, so der Umweltausschussvorsitzende Manfred Leichtweis in der Begründung, die dieser Zeitung vorliegt. Peter Tertocha, Fraktionsvorsitzender der Grünen, betont: „Neben den bisherigen Konzepten gehört auch die Beteiligung der Stadtgesellschaft zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen den Klimawandel. Daher haben wir beantragt, dass auch ‘Fridays for Future’-Vertreter zu dieser Sitzung eingeladen werden.“

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