Brand

Kellerbrand in Gelsenkirchen: Die Ursachen-Ermittlung läuft

Großeinsatz in der Nacht: Die Feuerwehr Gelsenkirchen musste einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Husemannstraße löschen.

Großeinsatz in der Nacht: Die Feuerwehr Gelsenkirchen musste einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Husemannstraße löschen.

Foto: ANC-NEWs

Altstadt.  In einem Gelsenkirchener Haus hat es Freitag gegen 2 Uhr gebrannt. Rund 40 Menschen waren betroffen. Ermittler schließen Brandlegung nicht aus

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Rund 40 Personen mussten in der Nacht zum Freitag von der Feuerwehr Gelsenkirchen aus einem brennenden Wohnhaus gerettet werden. Um 2 Uhr nachts mussten die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot zur Husemannstraße 57 ausrücken. Dort war der Treppenraum des mehrgeschossigen Wohnhauses durch einen Kellerbrand komplett verraucht.

Nach Angaben der Feuerwehr war das Feuer in der Nacht zum Freitag aus zunächst ungeklärter Ursache im Keller ausgebrochen. Da den Bewohnern durch den Brandrauch zunächst der Fluchtweg abgeschnitten war, setzte die Feuerwehr zur Menschenrettung eine Drehleiter und mehrere Rettungstrupps ein.

Parallel dazu übernahmen weitere Einsatzkräfte die Brandbekämpfung im Keller. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte die Brand- und Rauchausbreitung auf den Rest des Gebäudes verhindert werden.

Drei Menschen mussten ins Krankenhaus

Rund 40 Personen konnten aus dem Haus gerettet werden. Sie wurden noch vor Ort von einem Notarzt untersucht. Drei Personen wurden leicht verletzt und mussten nach der ärztlichen Begutachtung zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Alle anderen Bewohner konnten nach Abschluss der Lösch- und Belüftungsmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr sowie der Rettungsdienst Gelsenkirchen waren mit 75 Einsatzkräften und 25 Fahrzeugen vor Ort, weil in dem „Haus so viele Menschen wohnten“, wie Feuerwehrsprecher Carsten Jost erklärte, und es beim Eingang des Notrufes unklar war, wie viele Bewohner vor Ort waren. Zwischenzeitlich wurden auch Kräfte aus Essen in den Einsatz eingebunden.

Freitagmittag ging die Polizei von „fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandlegung“ als Brandursache für das Feuer aus. Das stellten die Ermittler der Gelsenkirchener Polizei nach der ersten Untersuchung des Brandortes fest. Ein technischer Defekt könne nach derzeitigem Stand als Ursache ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dauern an. Der entstandene Sachschaden wird auf 5000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen laufen weiter.

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