Krankheit

Gewerkschafterin ging offen mit ihrer Krebserkrankung um

Susanne Neumann bei einer Veranstaltung im Sommer 2018.

Susanne Neumann bei einer Veranstaltung im Sommer 2018.

Foto: imago / imago/Willi Schewski

Gelsenkirchen.  Die verstorbene Susanne Neumann aus Gelsenkirchen ist immer offen mit ihrer Krebserkrankung umgegangen. Die Beisetzung soll Anfang Februar sein.

Die mit 59 Jahren an Krebs verstorbene SPD-Kritikerin Susanne Neumann ist immer offen mit ihrer schweren Erkrankung umgegangen. "Sie hat mir vor schon langer Zeit gesagt, dass ihre letzte Demo auf dem Friedhof sein wird", sagte ihr Ehemann Bernd Neumann.

Über ihre Krankheit hatte die Gewerkschafterin mehrfach öffentlich gesprochen. Schon 2015 sei ihr gesagt worden, dass sie das nächste Weihnachtsfest vermutlich nicht mehr erleben werde, sagte ihr Ehemann. Doch sie habe lange gekämpft. "Diese Frau hatte so eine unglaubliche Kraft. Ich weiß nicht, woher sie die genommen hat."

Beisetzung soll Anfang Februar stattfinden

Anfang Februar soll Neumanns Urne nach Angaben ihres Ehemannes beigesetzt werden. "Den Baum, unter dem sie begraben werden soll, hat sie sich selbst ausgesucht. Auch dabei hat sie alles in der Hand gehabt", sagte er. (mit dpa)

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